Die Blue Devils drehen das Match gegen Memmingen nach einem klaren Rückstand und siegen in der “Overtime”. Einer der Sündenböcke vom letzten Spiel ist diesmal der gefeierte Held.

So verrückt kann Eishockey sein! Am vergangenen Sonntag verspielten die Blue Devils innerhalb von vier Minuten einen 4:1-Vorsprung und verloren gegen den EV Füssen mit 4:6. Am Freitag lagen die Weidener gegen Spitzenreiter ECDC Memmingen nach der Hälfte des Spiels scheinbar aussichtslos mit 0:3 hinten, kämpften sich zurück und siegten in der Verlängerung mit 5:4 (0:1, 3:2, 1:1, 1:0). Martin Heinisch, fünf Tage zuvor wegen einer Disziplinlosigkeit kritisiert, war diesmal mit drei Toren und einer Vorlage der Matchwinner.

“In dieser Saison haben wir in der Verlängerung meist verloren. Heute hat sich das um 180 Grad gedreht”, sagte Ken Latta. Der Devils-Coach freute sich über die zwei Punkte, vor allem aber darüber, dass “meine Mannschaft nach dem 0:3 nicht aufgegeben hat”. Gästetrainer Sergej Waßmiller meinte nach der fünften Niederlage in Folge: “Wir haben nur 40 Minuten Eishockey gespielt, das ist zu wenig. Deshalb hat Weiden verdient gewonnen.”

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