Derby Selb

Intensiv, engagiert, voller Einsatz: Selb und Weiden liefern sich am Freitagabend ein Derby auf Biegen und Brechen. Weiden hat einen Doppel-Torschützen, bei Selb richten’s die Oldies.

Es war das berühmt-berüchtigte Sechs-Punkte-Spiel, bei dem am Ende statt dreier Zähler für die Blue Devils nur ein Pünktchen übrigblieb. Die Weidener verloren am Freitagabend das Eishockey-Derby bei den Selber Wölfen mit 2:3 (1:1, 1:1, 0:0, 0:1) nach Verlängerung. Ian McDonald zog eine Minute vor einem möglichen Penaltyschießen bei den Gästen den Stecker. Die Oberfranken haben jetzt als Achte auf dem letzten Play-off-Platz drei Punkte Vorsprung vor den Weidenern.

Devils-Coach Ken Latta sprach von einem typischen Derby-Fight: “Die ersten 20 Minuten von uns haben mir sehr gefallen, danach war Selb die bessere Mannschaft”, sagte er und dankte seinem Goalie Jonas Neffin: “Er hat uns im Spiel gehalten.” Richtig erleichtert war der Selber Trainer Anton Hohenberger: “Klar, es ist der erste Sieg unter meiner Regie. Das tut richtig gut.” Er lobte vor allem die disziplinierte Spielweise der Seinen. Die Gäste seien nicht oft zu ihrem gefährlichen Überzahlspiel gekommen. Den kompletten Spielbericht findet ihr bei onetz.de…

Bild: Mario Wiedel