Willkommen in Weiden, Thomas Mittermeier!

Weiden. Mit Thomas Mittermeier haben die Blue Devils den ersten Neuzugang unter Vertrag genommen. Der 31-Jährige, der im Juli Nachwuchs erwartet, wird in der kommenden Saison als Verteidiger für die Blue Devils in der Oberliga auflaufen und gleichzeitig im Nachwuchs als Trainer tätig sein. EV-Pressesprecher Thomas Gajewski hat den sympathischen Münchener zum Interview gebeten.

Hallo Thomas, erst einmal herzlich Willkommen in Weiden!
Thomas Mittermeier: Vielen Dank!

Thomas, warum hast Du Dich nach sechs Saisons in Dorfen entschlossen, nach Weiden zu wechseln?
Mittermeier: Ich freue mich jetzt hier zu sein und auf meine neue Aufgabe als Spieler und Nachwuchstrainer beim 1. EV Weiden. Für meinen Wechsel gibt es mehrere Gründe, zum Einen ist es natürlich die sportliche Perspektive wieder in der Oberliga zu spielen. Zum anderen war es immer sehr beeindruckend zu sehen, wie sehr die Weidener Fans ihr Team unterstützt haben – sowohl bei Heimspielen, als auch bei Auswärtsspielen.

Du warst ja schon das eine oder andere Mal in Weiden. Was weißt Du denn schon von Verein, Umfeld und Stadt?
Mittermeier: Zum Verein kann ich nur Positives sagen, Weiden war schon immer eine sehr gute Adresse im Eishockey. Super Fans, die hinter der Mannschaft stehen, eine schöne Eishalle und man hat auch bei den Gesprächen gleich gemerkt, dass hier sehr professionell gearbeitet wird.
Was ich auch noch super finde ist, dass der Nachwuchs sehr gut gefördert wird, was heutzutage nicht mehr so oft vor kommt, leider! Zum Umfeld kann ich leider noch nicht sehr viel sagen, nur, dass ich von Anfang an das Gefühl hatte, mich sehr wohl zu fühlen. Zur Stadt… ich war ja das ein oder andere Mal schon in Weiden, da bekommt man aber nicht sehr viel mit, wenn man nur zum Spiel kommt. Bisher hab ich eigentlich nur die schöne Altstadt gesehen – leider noch nicht mehr, aber das wird sich ja mit unserem Umzug hierher bald ändern.
Was ich aber auf jeden Fall gut finde, ist, dass Weiden eine sogenannte “Eishockey-verrückte Stadt” ist.

Fällt Dir der Abschied aus Dorfen schwer?
Mittermeier: Eigentlich schon. Dorfen hat mir damals vor sieben Jahren die Chance gegeben, wieder Fuß zu fassen nach meiner schweren Verletzung und dafür bin ich auch sehr dankbar. Außerdem hab ich Familie und Freunde in Erding und Dorfen – das macht ein Weggehen natürlich nie leicht. Aber wie gesagt, ich freue mich jetzt sehr auf die Zeit in Weiden und eine hoffentlich erfolgreiche Saison!

Du warst in Dorfen Kapitän der Mannschaft. Siehst Du Dich generell als Führungsspieler?
Mittermeier: Na ja, mein großer Vorteil war immer, dass mir alle Trainer vertraut haben und ich in entscheidenden Phasen auf dem Eis stehen durfte und dadurch sehr viel Erfahrung gesammelt habe. Durch die lange Zeit, in der ich schon im Seniorenbereich spiele, ist es natürlich klar, dass man jungen Spieler hilft, sich weiter zu entwickeln, genauso wie es mir beigebracht wurde. Grundsätzlich ist jeder im Team ein Führungsspieler – egal, wie alt oder jung, jeder lernt von jedem.

Vergangene Saison warst Du durch eine Schulterverletzung einige Zeit außer Gefecht. Ist alles wieder heil oder gibt’s noch Probleme?
Mittermeier: Alles wieder gut.

Du hast ja schon von 2002 bis 2006 in Grafing und Dresden Oberliga gespielt. Wie schätzt Du denn die „neue“ Oberliga ein?
Mittermeier: Tja, das ist eine gute Frage. Ich habe ein paar Spiele gesehen und denke, dass sie jedes Jahr schneller und besser wird. Zum Modus kann ich nichts sagen.

Was hast du dir denn persönlich vorgenommen für die kommende Saison?
Mittermeier: Natürlich möchte ich in Weiden einen guten Job machen, als Spieler und auch als Nachwuchstrainer. Zum Anderen möchte ich mit den Blue Devils in der Oberliga bleiben, denn ich denke, dass wir ein gutes Team haben und wir den Klassenerhalt mit euch Fans schaffen werden.

Das hoffen wir natürlich auch! Danke, Thomas, alles Gute!

Steckbrief Thomas Mittermeier:

Größe: 1,77 m
Gewicht: 89kg
Geburtsdatum: 26.06.1980
Geburtsort: München
Familienstand: in einer Beziehung
Kinder: Storch liefert im Juli
Schießt: Rechts
Spitzname: Mieze
Dein erlernter Beruf: Gas- und Wasserinstallateur
Deine schlimmste Verletzung: Abriss des hinteren Oberschenkelmuskels
Der beste Moment deiner Karriere: Aufstieg in die Oberliga mit dem EHC Klostersee
Deine Stärken: Gutes Passspiel, Spiel lesen
Deine Spielweise: Offensiv und hartes Eishockey

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