Wieder mit Marcel Waldowsky – Devils gegen Tölz

3875254Blue Devils wollen gegen Bad Tölz und in Deggendorf den Aufwärtstrend fortsetzen

Weiden. (gb) Nach dem 6:3-Sieg gegen den Tabellendritten TSV Erding gehen die Blue Devils mit gestärktem Selbstvertrauen an die nächsten Aufgaben heran. “Auf diese Leistung können wir aufbauen”, sagt Trainer Victor Proskuryakov vor den Partien am Freitag, 22. November, um 20 Uhr, zu Hause gegen den EC Bad Tölz sowie am Sonntag, 24. November, um 18.30 Uhr, bei Deggendorf Fire.

Auch wenn seit einer Woche die Rote Laterne in Weiden hängt, ist ein Aufwärtstrend unverkennbar. Obwohl weiterhin Luft nach oben ist, war am vergangenen Sonntag vor allem die Defensivarbeit besser als in den meisten Spielen zuvor. “Wir müssen uns so kompakt präsentieren wie gegen Erding”, fordert Proskuryakov, der wieder auf Marcel Waldowsky zurückgreifen kann, dessen Sperre nach der Matchstrafe gegen Selb abgelaufen ist. Fehlen wird dagegen zumindest am Freitag noch David Musial nach seiner Knieverletzung. “Er hat noch Trainingsrückstand, vielleicht spielt er am Sonntag”, erklärte der Weidener Trainer.

Marcel Waldowsky stürmt gegen seinen Ex-Club Bad Tölz im dritten Block. Wer dafür vom Trio Michael Kirchberger, Felix Köbele und Marco Pronath auf die Bank muss, will der Russe kurzfristig entscheiden. Nicht verändern wird Proskuryakov die ersten beiden Reihen. Der Trainer war in den letzten Partien vor allem mit Jakub Faschingbauer zufrieden, der mit Dusan Andrasovsky und Max Grassi gut harmoniert hat. “Er hat seine Offensivaufgaben gut gelöst und auch gut nach hinten gearbeitet”, lobt der Coach den 20-jährigen Deutsch-Tschechen. Positiv fiel auch die Bartels-Reihe mit dem vor allem im Powerplay vor dem Tor unermüdlich rackernden Florian Zellner auf.

Die Tölzer Löwen belegen nach 15 Spielen den fünften Platz und sind damit klar auf Play-off-Kurs. “Das ist eine junge, läuferisch sehr gut Mannschaft”, hat der Weidener Trainer Respekt vor dem Gegner. Er weiß aber auch, dass das Team von Florian Funk auswärts nicht unverwundbar ist. In der Fremde gelangen erst zwei Siege nach 60 Minuten und einer in der Verlängerung. Offen ist noch, ob Nationaltorhüterin Viona Harrer an der Stätte ihres größten Triumphes, der Olympia-Qualifikation mit dem deutschen Frauen-Nationalteam, zwischen den Pfosten stehen wird. Die Tölzer haben in dieser Saison bereits fünf Goalies eingesetzt.

Deggendorf verlor zehn Mal hintereinander und war lange Schlusslicht, doch zuletzt ging es aufwärts. Zuerst der Coup in Peiting (3:2), dann zwei Siege gegen Schweinfurt (4:3 und 4:3 nach Penaltyschießen) und damit sind die Niederbayern auf Rang zehn geklettert. Dennoch ist Proskuryakov vor dem Sechs-Punkte-Spiel zuversichtlich: “Wir haben genug Potenzial, um mitzuhalten.

Aufgebot Blue Devils: Engmann, Pauloweit – Herbst, Noe, Schmitt, Frank, Domke, Schmid, Bogner – Andrasovsky, Grassi, Faschingbauer, Zellner, Bartels, Schreier, Waldowsky, Kirchberger, Köbele, Pronath, Musial (eventuell am Sonntag), Schopper

Quelle: Rudi Gebert, Der neue Tag.

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