Noch drei Spieltage sind in der Hauptrunde der Oberliga Süd zu absolvieren und die Blue Devils liegen auf Kurs Meisterrunde. Vier Punkte Vorsprung hat die Mannschaft von Trainer Ken Latta vor den abschließenden drei Partien gegen Deggendorf, Rosenheim und Regensburg auf den Verfolger Sonthofen.

Die Blue Devils treten am Freitag ab 20 Uhr in Deggendorf an. Es folgt ein Heimspiel am Sonntag gegen die Starbulls aus Rosenheim (18.30 Uhr) und zum Abschluss der Hauptrunde die Auswärtspartie in Regensburg am Dienstagabend (20 Uhr).
Zwei Siege konnten die Blue Devils zuletzt gegen das Schlusslicht aus Höchstadt einfahren. Doch die Bulls aus Sonthofen bleiben den Blue Devils auf den Fersen. Ein „Last-Minute“-Sieg in Peiting hält den Abstand bei vier Punkten. Auch an den Selber Wölfen konnten sich die Blue Devils nicht vorbeischieben. Die Oberfranken gewannen überraschend gegen Deggendorf und behaupten Tabellenposition neun.
Vor den abschließenden drei Partien der Hauptrunde fehlt bei den Blue Devils wie in den vergangenen Spielen Verteidiger Adam Poldruhák, der verletzungsbedingt wohl nicht mehr eingreifen kann. Seine angedachte OP musste aufgrund einer weiterhin vorhandenen Schwellung vorerst verschoben werden.
Wie in den beiden Partien gegen die Höchstadt Alligators sind die beiden Landshuter Förderlizenzspieler Raul Jakob und Daniel Schröpfer auch in den Begegnungen gegen Deggendorf, Rosenheim und Regensburg im Aufgebot. Sie sollen nach Möglichkeit mehr Eiszeit bekommen.
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Unsere Gegner zum Abschluss der Hauptrunde: Deggendorf, Rosenheim und Regensburg
Drei nicht ganz so einfache Aufgaben haben die Blue Devils mit Deggendorf, Rosenheim und Regensburg vor der Brust, geht es doch gegen den Tabellenzweiten, -dritten und –vierten.
Doch die bisher gegen diese Topteams der Oberliga Süd eingefahrenen Ergebnisse dürfen den Blue Devils auch Mut machen. Sowohl gegen Deggendorf (0:6, 4:3, 4:5 n.V.) als auch gegen Regensburg (7:6 n.P., 4:3 n.V., 3:6) fuhren die Devils vier Punkte ein. Gegen Rosenheim gab es zu Hause einen 3:2-Erfolg nach Penaltyschießen, auswärts setzte es zwei knackig Niederlage (0:5, 0:6).
Deggendorf konnte von den vergangenen vier Partien nur eine gewinnen (5:4 gegen Selb). Hoffnung macht den Niederbayern hingegen die Rückkehr der Routiniers Thomas Greilinger, Andreas und Christoph Gawlik.
Bei den Eisbären Regensburg läuft es nach dem Trainerwechsel ergebnistechnisch deutlich besser. Zuletzt hatten die Eisbären jedoch mit zahlreichen Ausfällen zu kämpfen.
Im letzten Heimspiel der Hauptrunde empfangen die Blue Devils die Starbulls aus Rosenheim. Die Rosenheimer konnten in den vergangenen acht Partie immer punkten und dabei 20 Punkte einfahren (sechs Siege, zwei Niederlagen nach Verlängerung). Vor allem die Offensive der Oberbayern präsentierte sich dabei überzeugend.

Statistik Oberliga Süd
Nach dem 29. Spieltag liegt der Memminger Brad Snetsinger weiterhin in Führung: 28 Tore und 29 Vorlagen (57 Scorerpunkte) bedeuten Platz eins. Es folgen Eetu-Ville Arkiomaa vom SC Riessersee mit 14 Toren und 38 Vorlagen (52 Scorerpunkte), sowie Richard Divis (Regensburg) mit 27 Tore und 24 Vorlagen (51 Scorerpunkte). Tomas Rubes liegt als bester Blue Devil an 10. Stelle (17T/26A).
Bei den „bösen Jungs“ hat Niki Meier von den Memmingen Indians die 100er-Schallmauer durchbrochen und liegt inzwischen bei 101 Strafminuten. Maximilian Otte aus Höchstadt hat mit 76 Strafminuten Rang zwei vor Luca Zitterbart vom SC Riessersee (3./ 72 Strafminuten) übernommen.
Im Powerplay liegt Regensburg mit 26 Prozent Erfolgsquote vorne. Es folgen Rosenheim und Deggendorf mit 23,4 bzw. 23,3 Prozent. Die Blue Devils haben sich etwas verbessert stehen bei 16,1 Prozent.
Im Penalty-Killing rangiert Memmingen vorne: 88,5 Prozent bedeuten Platz eins. Es folgen die Blue Devils mit 87,1 Prozent.