Blue Devils-Stürmer Marcel Waldowsky. Bild von Clemens Winter.

Waldowsky beißt auf die Zähne

Blue Devils-Stürmer Marcel Waldowsky. Bild von Clemens Winter.Weidens Stürmer noch am Freitag „fit gespritzt“ – Starke Leistung in Königsbrunn

Weiden. Unverhofft kommt oft. Noch am Freitagvormittag hatten Sportchef Christian Meiler und Trainer Josef Hefner keine Hoffnung mehr auf einen Einsatz von Marcel Waldowsky am ersten Wochenende der Bayernliga-Zwischenrunde. „Die Diagnose war eigentlich schon klar: Muskelfaserriss, mehrere Wochen Pause“, sagte Meiler nach dem Auswärtsspiel in Königsbrunn.

„Doch das MRT am Nachmittag hat eine gänzlich neue Diagnose ergeben – zum Glück.“ Denn hierbei wurde eine Entzündung im Hüftbereich festgestellt, eine Muskelverletzung lag nicht vor. Die Ärzte boten Waldowsky an, die Entzündung mit Hilfe von Spritzen „schmerzfrei“ zu machen. „Ich habe gefragt: Kann das Nachwirkungen haben? Als der Arzt verneinte, hab ich zugestimmt“, so Waldowsky. Noch während der Busfahrt nach Königsbrunn waren die Verantwortlichen unsicher, doch spätestens nach der 1:0-Führung für die Blue Devils durch Florian Bartels, die Waldowsky vorbereitet hatte, gab es keinen Zweifel mehr, dass der Stürmer durchhalten würde. Insgesamt zeigte „Waldi“ eine starke Leistung in Königsbrunn und steuerte schließlich ein Tor und drei Vorlagen bei.

So soll es nun am Sonntag im Schlagerspiel gegen das Top-Team des ERV Schweinfurt weitergehen. „Ich bin dabei“, freut sich Waldowsky schon jetzt auf das wichtige Heimspiel.

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