Nach dem Doppelvergleich mit den Selber Wölfen bleibt die Schlagzahl für die Blue Devils Weiden über die Feiertage hoch. Bereits am 2. Weihnachtsfeiertag steht das Oberpfalz-Duell mit den Eisbären Regensburg auf dem Programm. Danach folgen am Samstag und Montag zwei Spiele gegen die Höchstadt Alligators.

Drei Punkte erkämpften sich die Devils in den beiden Derbys gegen Selb und ließen damit zumindest den Dritten im Kampf um die Teilnahme an der Meisterrunde, die Sonthofen Bulls, hinter sich und verbesserten sich auf Rang zehn. Nun hat die Mannschaft von Trainer Ken Latta es wieder in der eigenen Hand, die Meisterrunde zu erreichen und die Verzahnung mit den Bayernligisten zu vermeiden.
Die Niederlage in Selb verhinderte ein weiteres Punktepolster auf die Allgäuer. Vor heimischer Kulisse bietet sich bereits am 2. Weihnachtsfeiertag ab 18.30 Uhr die Möglichkeit nachzulegen. Zu Gast sind die Eisbären Regensburg. Es folgt der Doppelvergleich mit dem Tabellenzwölften Höchstadt Alligators. Am Samstag, 28.12., in Höchstadt (Bully 18 Uhr) und am Montag, 30.12., in Weiden (Bully 20 Uhr).
Unterstützung bekommen die Blue Devils vom EV Landshut. Die beiden DNL-Spieler Raul Jakob und Daniel Schröpfer werden mit einer Förderlizenz für die Blue Devils ausgestattet. Die Spielberechtigung seitens des DEB wurde bereits erteilt. Mit dem EV Landshut wurde vereinbart, dass beide ab dem 27. Dezember bis 7. Januar in Weiden sind. Mit dabei gegen die Eisbären ist Jakub Bitomsky, der in Selb seine ersten Minuten für die Blue Devils auf dem Eis stand. Die Neuzugänge sollen dem Trainerteam mehr Möglichkeiten bieten und ersetzen Kevin Piehler, dessen Vertrag aufgelöst wurde und den verletzten Adam Poldruhak. Poldruhak wird wegen einer Verletzung im Unterschenkel-/Sprunggelenksbereich, die er sich in der Schlussminute beim Spiel in Selb zugezogen hat, vermutlich mehrere Wochen ausfallen. Hier stehen noch weitere Untersuchungen aus. Die Verantwortlichen der Blue Devils sind, wie bereits angekündigt, weiterhin auf der Suche nach Verstärkung.
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Unsere Gegner: Regensburg und Höchstadt
Bei den Eisbären lief es in dieser Saison zunächst alles andere als rund. Lange standen Gajovsky und Co. auf Rang elf. Nach der Dimission von Trainer Igor Pavlov und der Übernahme durch Max Kaltenhauser schoben sich die Eisbären Spieltag für Spieltag weiter nach vorne und sind inzwischen auf Platz fünf angekommen. Die Regensburger haben sogar noch die Starbulls Rosenheim auf Platz drei im Visier. Angeführt wird die relativ junge Mannschaft weiterhin von den Routiniers Nikola Gajovsky, Richard Divis und Peter Flache, die auch allesamt zu den Topscorern der Oberliga Süd zählen.
Endspiel-Charakter haben die beiden Aufeinandertreffen mit den Höchstadt Alligators am Samstag und Montag. Gegen den Tabellenletzten sind sechs Punkte Pflicht, um das Ziel Meisterrunde in greifbare Nähe zu rücken. Nach dem Rückzug der Kissinger Wölfe haben die Verantwortlichen der Alligators einige Ex-Kissinger nach Höchstadt gelotst. Darunter mit Anton Seewald einen treffsicheren Akteur in der Bayernliga, mit Mikhail Nemirovsky einen alten Bekannten aus Schweinfurter Zeiten und mit Benjamin Dirksen einen erfahrenen Torhüter. Seither können die Mittelfranken die Partien über weite Strecken offener gestalten, die Niederlagen-Serie konnten die neuen Spieler jedoch noch nicht stoppen. Aktuell warten die Alligators seit 12 Spielen auf einen Punktgewinn.