Thomas Schmidhuber beendet Eishockey-Karriere

Blue Devils verlieren punktbesten Verteidiger – Schmidhuber: „Tolle Saison“

Weiden. Blue Devils-Spieler Thomas Schmidhuber wird seine aktive Karriere nach nur einer Saison im EV-Trikot beenden. Das hat der 35-jährige Verteidiger der Vorstandschaft des 1. EV Weiden mitgeteilt.

Thomas Schmidhuber wolle sich nach seiner 16-jährigen aktiven Karriere nun endlich mehr um seine Familie und seinen Beruf kümmern. Als Selbständiger will Schmidhuber zukünftig seine ganze Energie in seine Firma stecken. Er habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, aber der Entschluss stehe schon seit geraumer Zeit fest. „Wir bedauern diesen Schritt sehr, aber haben natürlich volles Verständnis“, sagte EV-Vorsitzender Thomas Siller.

Thomas Schmidhuber begann seine Eishockey-Karriere im Seniorenbereich 1996 in der 1. Liga Süd beim SC Riessersee. Zur Saison 2000/2001 verschlug es den sympathischen Defensivspieler zu den Höchstadt Alligators, wo er sage und schreibe elf Saisons am Stück verbrachte. Erst zu Beginn der jüngst abgelaufenen Saison wechselte Schmidhuber – in seiner Karriere mehrmals zum besten Verteidiger der Bayernliga gekürt – zu den Blue Devils. Für die Weidener absolvierte Schmidhuber 39 Bayernliga-Partien und erzielte 33 Scorerpunkte (6 Tore, 27 Vorlagen). Damit war er der offensivstärkste Abwehrspieler der Blue Devils in der vergangenen Saison.

Thomas Schmidhuber selbst sprach von einer „tollen Saison“ zum Abschluss seiner Karriere: „Es war fantastisch diesen Verein, die Organisation und jede einzelne Person drum herum noch einmal kennenlernen zu dürfen.“ Er werde den Blue Devils auch zukünftig „kräftig die Daumen drücken, damit die Story weitergeht“.

Seitens des 1. EV Weiden plant man, Thomas Schmidhuber zu Beginn der kommenden Saison gebührend zu verabschieden. Der Verein wünscht dem vorbildlichen Sportsmann aber bereits jetzt von Herzen für die private Zukunft alles Gute! „Wir werden Thomas Schmidhuber auch nach seinem Karriereende jederzeit herzlich in Weiden empfangen“, so Vereinsboss Siller.

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