Steigerung in der Defensive – 0:3 gegen Weißwasser

Noe Frank Huber gegen Weißwasser Bild NeubertBlue Devils bieten den Lausitzer Füchsen bei der 0:3-Niederlage über weite Strecken Paroli

Weiden. (gb) Trotz der zweiten Niederlage im zweiten Testspiel sind die Blue Devils auf einem guten Weg. Am Sonntag verloren die Weidener gegen den DEL-2- Club Lausitzer Füchse erwartungsgemäß mit 0:3 (0:0, 0:2, 0:1), zeigten sich aber gegenüber dem 1:4 am Donnerstag gegen den Schweizer Drittligisten EHC Burgdorf vor allem in der Defensive deutlich verbessert.

Trainer Victor Proskuryakov konnte am Sonntag wieder auf Spielmacher David Musial und Verteidiger Ralf Herbst zurückgreifen, lediglich der letztjährige Topskorer Dusan Andra-sovsky wurde noch geschont. Der Russe ließ wieder mit vier Sturmreihen durchspielen, in der Abwehr beließ er es diesmal aber bei drei Pärchen – Sven Schalamon und Kevin Schmitt blieben auf der Bank.

In den ersten 20 Minuten boten die Devils dem ambitionierten Zweitligisten aus Weißwasser einen großen Kampf, ein Klassenunterschied war nicht zu erkennen. In dem schnellen Spiel hatten die Weidener zunächst sogar die besseren Möglichkeiten, doch in Sachen Chancenverwertung ist noch viel Luft nach oben. Die besten Gelegenheiten hatten Marcel Waldowsky, zwei Mal David Musial und Jakub Faschingbauer.

Den zweiten Abschnitt begannen die Devils in Überzahl, konnten aber wie in drei weiteren Situationen kein Kapital daraus schlagen. Wieder komplett wurden die Füchse stärker und erspielten sich Vorteile. Die Folge waren zwei Treffer durch den Österreicher Phlipp Pinter (25. Minute) und Sebastian Klenner (30.). “In dieser Phase wollten wir unbedingt ein Tor schießen und haben nicht mehr einfaches Eishockey gespielt. Das hat der Gegner ausgenutzt”, kritisierte Proskuryakov, der mit seiner Mannschaft aber nicht zu hart ins Gericht gehen wollte. “Immerhin haben wir gegen eine sehr gute Mannschaft gespielt, die bestraft eben fast jeden Fehler.”

Nach einem guten Start ins letzte Drittel gerieten die Blue Devils dann in der eigenen Zone mehr und mehr ins Schwimmen. Es fehlte jetzt die Aggressivität, die Lausitzer Füchse konnten zu leicht kombinieren, wie beim 3:0 durch den Kanadier Casey Pierro-Zabotel (47.). Kurz nach diesem Treffer nahm der Weidener Coach eine Auszeit, um seine Mannschaft neu einzustellen. Die Weidener fingen sich wieder und boten bis zum Schluss Paroli, so dass die erwartete Niederlage in einem erträglichen Rahmen blieb.

Am Sonntag Rückspiel

Am kommenden Sonntag (Beginn 17 Uhr) reisen die Blue Devils zum Rückspiel nach Weißwasser. Zwei Tage zuvor, am Freitag um 20 Uhr, steigt in der Hans-Schröpf-Arena das Vorbereitungsspiel gegen den Ost-Oberligisten EHV Schönheide.

Quelle: Rudi Gebert, Der neue Tag.

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