Es ist vollbracht! Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung am letzten Spieltag der Hauptrunde beim 8:4-Sieg in Regensburg schafften die Blue Devils den Einzug in die Meisterrunde und den damit verbundenen Klassenerhalt in der Oberliga Süd. Überragender Akteur in Regensburg war Stürmer Tomas Rubes, der mit vier Toren und zwei Vorlagen glänzte. Martin Heinisch steuerte fünf Vorlagen bei. Nun geht es bereits am Freitag mit dem Derby gegen die Selber Wölfe weiter.

„In Regensburg hat das Team gezeigt, was eskann. Die Jungs sind als Mannschaft aufgetreten und haben von der ersten Minute an mit absolutem Siegeswillen bis zur Schlusssirene gekämpft! Jetzt muss es das Ziel sein, an diese starke Leistung anzuknüpfen“, so Geschäftsführer Franz Vodermeier. Der Blick des Geschäftsführers richtet sich trotz einiger schwacher Auftritte in den letzten Wochen weiter nach vorne. „Auch wenn die Mannschaft die Erwartungen teils nicht erfüllte: wir haben nur vier Punkte Rückstand auf den achten Platz. Somit ist das Ziel, die Play-offs zu erreichen, weiterhin realistisch. Wir haben noch 18 Spiele vor uns, da ist noch vieles möglich“

Personell wird weiterhin noch nach Verstärkung gesucht. „Wir sind mit einigen Spielern in intensivem Kontakt“, so Vodermeier weiter. An einer Personalie gibt es für den Geschäftsführer keine Zweifel: „Ken Latta steht als Trainer definitiv weiterhin an der Bande der Blue Devils. Er hat unsere vollste Rückendeckung!“

Außer Adam Poldruhak sowie den beiden Förderlizenzspieler Raul Jakob und Daniel Schröpfer, die nun wieder in Landshut in der DNL im Einsatz sind, stehen Ken Latta alle Spieler zur Verfügung für das erste Wochenende in der Meisterrunde.

„Mit dem Derby gegen Selb startet die Meisterrunde direkt mit einem Highlight. Wir hoffen, dass viele Zuschauer den Weg am Freitag in die Hans-Schröpf-Arena finden und die Mannschaft lautstark unterstützen werden. Beide Teams kämpfen um die Play-off-Plätze. Unsere Mannschaft wird alles geben, um am Ende als Sieger vom Eis zu gehen.“ Spielbeginn ist um 20 Uhr. Tickets sind bereits im Vorverkauf unter www.bluedevilsweiden.de/tickets erhältlich.

Fünftes Derby gegen Selb – weite Reise nach Füssen
Vier Partien absolvierten die Blue Devils bislang in der laufenden Saison gegen die Oberfranken und die Bilanz ist ausgeglichen: Sowohl die Devils als auch die Wölfe gewannen zwei Partien. Weiden gewann die seine beiden Heimspiele mit 4:2 und 5:4, Selb entschied die Partien in Selb mit 3:2 n.V. und 6:2 für sich.
Die Wölfe reagierten zum Ende der Hauptrunde im personellen Bereich und trennten sich von Charles Graaskamp. Für ihn nahm Pavel Pisarik die zweite Kontingentstelle neben Ian McDonald ein. Pisarik verbuchte in seinen acht Spielen für Selb insgesamt 12 Scorerpunkte (10 Tore / 2 Assists). Des Weiteren verpflichteten die Selber Wölfe Goalie Andreas Mechel aus Bad Tölz.
Am Sonntag geht es für die Blue Devils zum starken Aufsteiger EV Füssen, der sich souverän für die Meisterrunde qualifizierte und mit 54 Punkten vor Beginn der Meisterrunde punktgleich mit Eisbären Regensburg auf Rang fünf rangiert. Das Heimrecht in den Playoffs ist für die Allgäuer somit noch in unmittelbarer Reichweite. Füssen überzeugte in der Hauptrunde mit einer mannschaftlichen Geschlossenheit. Dies spiegelt sich auch bei einem Blick auf die persönlichen Statistiken wider: Bei nur 98 erzielten Toren (schwächster Wert der Top10) konnten gleich 12 Akteure zehn und mehr, sechs von ihnen 20 und mehr Scorerpunkte verbuchen. Angeführt wird die Rangliste von Samuel Payeur mit 31 Punkten (15 Tore / 16 Assists).

Statistik Oberliga Süd
Mit Abschluss der Hauptrunde steht Brad Snetsinger (Memmingen) mit 64 Scorerpunkten (30 Tore / 34 Assists) auf Rang eins. Platz zwei geht mit 58 Punkten (16 Tore / 42 Assists) an Eetu-Ville Arkiomaa vom SC Riessersee. Der Bronzerang geht an Richard Divis von den Eisbären Regensburg, der 55 Scorerpunkte (29 Tore / 26 Assists) sammelte.
Tomas Rubes verbesserte sich mit den sechs Punkten im abschließenden Spiel in Regensburg als bester Blue Devil auf Position 7 (21T/28A).
Bei den „bösen Jungs“ hat Niki Meier von den Memmingen Indians nochmals vier Strafminuten kassiert und die Hauptrunde mit 104 Strafminuten abgeschlossen. Maximilian Otte aus Höchstadt liegt mit 82 Strafminuten auf Rang zwei vor Luca Zitterbart vom SC Riessersee (80 Strafminuten) übernommen.
Das beste Powerplay der Hauptrunde zeigte Regensburg mit 28,9 Prozent Erfolgsquote. Es folgen Deggendorf mit 24,7 und Rosenheim mit 22,8 Prozent. Die Blue Devils verbesserten sich etwas und schlossen mit 17,8 Prozent ab.
Im Penalty-Killing überragte Memmingen mit 88,6 Prozent. Es folgen Rosenheim und Füssen (je 84,6 Prozent) vor den Blue Devils mit 83,7 Prozent.