Mit einem Dutzend revanchiert – 12:3-Sieg gegen Füssen!

Blue Devils fegen den EV Füssen mit 12:3 vom Eis – Roman Göldner dreifacher Torschütze

Weiden. (gb) Die Blue Devils haben sich für die Schmach von Füssen rehabilitiert. Zwei Tage nach der 2:9-Pleite im Allgäu fegten die Weidener am Freitagabend den chancenlosen und völlig überforderten Gast mit 12:3 (4:1, 3:1, 5:1) vom Eis.

“Wir haben am Donnerstag wenig trainiert, dafür viel gesprochen. Ich habe den Spielern gesagt, dass es eine Ehre ist, für den EV Weiden zu spielen. Vieles ist Kopfsache und heute hat die Einstellung gestimmt”, freute sich Devils-Coach Josef Hefner nach der gelungenen Revanche. Sein Kollege Dave Rich war dagegen restlos bedient. “Wir waren gar nicht dabei, das war absolut peinlich. Wir haben heute vielleicht zehn Minuten Eishockey gespielt.”

Bei den Blue Devils stand am Freitag wieder Daniel Huber zwischen den Pfosten, auch der zuletzt gesperrte Stürmer Thomas Schreier war wieder dabei. Huber gab vor allem in der Anfangsphase die nötige Sicherheit, als seinen Vorderleuten die Verunsicherung noch anzumerken war. Die Allgäuer (Rich: “Die ersten fünf Minuten waren wir gut”) hatten zunächst mehr vom Spiel, wobei in erster Linie NHL-Crack Erik Condra die Akzente setzte. So nach sieben, acht Minuten legten die Weidener ihre Nervosität ab und kamen besser ins Spiel. Innerhalb von knapp sechs Minuten schossen Marcel Waldowsky (10.), David Musial (14.) und Felix Köbele (16./Überzahl) einen 3:0-Vorsprung heraus. Den Füssener Anschlusstreffer durchTauno Zobel (17.) beantwortete Marco Pronath nur 23 Sekunden später mit dem 4:1 (18.).

Zu Beginn des zweiten Drittels wechselte Füssen den Torwart, André Irrgang löste den unsicheren Andreas Jorde ab. Weiden ließ es angesichts der klaren Führung etwas ruhiger angehen, selbst eine 5:3-Überzahl blieb ungenutzt. Auf der Gegenseite kamen die Gäste im Powerplay durch den Ex-Weidener Sebastian Wolsch zum zweiten Treffer (30.). Doch auch diesmal hatten die Devils schnell die passende Antwort parat: Wieder vergingen nur 23 Sekunden, bis Florian Domke den alten Abstand herstellte (30.). Dann schlug Roman Göldner, dem beim ersten Füssener Tor ein schlimmer Fehler unterlaufen war, zwei Mal zu und sorgte mit seinen Treffern zum 6:2 (33.) und 7:2 (36.) für die Vorentscheidung.

Im Schlussabschnitt war es nur noch ein Trainingsspiel für die Blue Devils gegen eine Füssener Mannschaft, die mit ihrer Defensivleistung deutlich zeigte, warum sie mit inzwischen 67 Gegentoren in zwölf Spielen die “Schießbude” der Oberliga Süd ist. Kapitän Florian Zellner (44.) und David Musial (45.) erhöhten auf 9:2 und ließen die rund 1400 begeisterten Zuschauer vom ersten zweistelligen Sieg in dieser Saison träumen. Zunächst durften aber die Gäste ihren dritten Treffer durch Peter Meier bejubeln (46.). Das 10:2 ging dann wieder auf das Konto von Roman Göldner, der sein drittes Tor an diesem Abend sogar in Unterzahl markierte (50.). Unter dem Jubel der Fans machten Marcel Waldowsky (57.) und Felix Köbele (59.) in der Schlussphase mit zwei Powerplay-Toren das Dutzend voll.

Quelle: Rudi Gebert, Der neue Tag.

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