Leistung gibt Hoffnung

Blue Devils liefern in Selb trotz 0:2-Niederlage einen großen Kampf

Selb. (dö/gb) Die Negativserie hat Bestand, doch der Auftritt gibt Hoffnung: Die Blue Devils haben am Freitagabend auch das dritte Derby gegen die Selber Wölfe verloren und damit die neunte Niederlage in Folge kassiert. Mit zwei Powerplay-Toren entschieden die Oberfranken die hart umkämpfte, aber jederzeit faire Partie mit 2:0 (1:0, 0:0, 1:0) für sich.

Außer mit dem Ergebnis konnte Devils-Coach Josef Hefner zufrieden sein. Seine Mannschaft hielt sich an die taktische Marschroute, stand defensiv gut und überzeugte in kämpferischer Hinsicht hundertprozentig. “Wir haben gegen den Favoriten eine Top-Leistung abgeliefert, darauf können wir aufbauen”, sagte Hefner nach dem Match. “Wir sind auf einem guten Weg, doch momentan fehlt auch das nötige Glück”, erinnerte der Weidener Trainer an eine Szene im Schlussdrittel, als die Scheibe auf der Torlinie liegen blieb.

Selb begann stürmisch und überrannte die Gäste förmlich. Folglich war das 1:0 nach exakt 122 Sekunden keine Überraschung. Dennis Schütt beendete eine schöne Kombination gegen die in Unterzahl agierenden Weidener vorbildlich. Und die Oberfranken setzten energisch nach. Vor dem EV-Tor brannte es mehrmals lichterloh. Nur mit Glück und einem überragenden Torhüter Daniel Huber hatten es die Weidener verdanken, dass es beim 1:0 geblieben ist. Gegen Mitte des Drittels befreiten sich die Gäste etwas vom Selber Dauerdruck und erspielten sich 2 gute Möglichkeiten. Die beste davon vergab David Musial in der 9. Minute frei vor Torwart Suveko. Nur eine Minute später hätte auch Marcel Waldowsky ausgleichen können. Schön freigespielt, brachte er die Scheibe nicht unter Kontrolle. Gegen Ende des ersten Durchgangs wirkten die Gastgeber wieder etwas stärker.

Das Ziel von Weidens Trainer Josef Hefner, das Spiel möglichst lange offen zu halten ist aufgegangen. Die favorisierten Selber hatten zwar Vorteile, doch die EV-Cracks hielten kämpferisch super dagegen. Auffallend auch die wenig Strafzeiten in dem fairen Derby.

Kurios begann das zweite Drittel. Die Devils und die Schiedsrichter waren bereits auf dem Eis, die Referees verhängten gegen die etwas zu spät auftauchenden Gastgeber wegen Spielverzögerung eine Strafzeit. Diese blieb aber ohne Folgen. Dieses Mal ließ sich der EVW nicht so in die Defensive drängen und hatte auch keine brenzlige Situation zu überstehen. Und wieder besaß Weiden Mitte des Drittels 2 gute Möglichkeiten, Doch Waldowsky und Zellner konnten diese erneut nicht nutzen. Auffallend die starken Torhüterleistungen, wobei sich Daniel Huber im Weidener Kasten weitaus mehr auszeichnen konnte als sein Gegenüber.

Der offene Schlagabtausch mit Chancen hüben wie drüben setzte sich auch im Schlussdrittel fort. So hatten auch die Devils den Ausgleich mehrmals auf dem Schläger, aber die Scheibe wollte nicht ins Netz. Das passierte in der 51. Minute auf der Gegenseite, als Kapitän Christopher Schadewaldt ein Überzahlspiel mit einem gewaltigen Schlagschuss zum entscheidenden 2:0 nutzte. Weiden bemühte sich weiter vergeblich um den Schlusstreffer und musste diese Niederlage akzeptieren.

Quelle: Rudi Gebert, Der neue Tag.
Foto: Tobias Neubert.

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