Kontinuität beim Nachwuchs des 1.EV Weiden

1__1071PeterHamplpictureCheftrainer Peter Hampl wird auch in den nächsten beiden Spielzeiten den Weidener Eishockeynachwuchs trainieren. Der 46jährige Deutsch-Tscheche geht in die sechste Saison bei den Young Blue Devils und wird in der kommenden Saison selbst die U14 Knaben und die U16 Schüler-Bundesliga-Mannschaft anleiten.

Der 1.EV Weiden leistet sich weiterhin einen hauptamtlichen Nachwuchstrainer und ist damit in Nordbayern der einzige Club, der damit dieses professionelle Umfeld im Nachwuchs vorhält. Auch in der neu strukturierten Nachwuchsförderung des Deutschen Eishockey Bundes (DEB) ist Weiden künftig eines der Leistungssportzentren auf der Landkarte des deutschen Eishockeys.

Folgend ein Interview mit Peter Hampl:

Frage: Was waren die Gründe, dass Du Dich trotz anderer Angebote, dazu entschieden hast, zwei weitere Jahre in Weiden zu bleiben?

Peter Hampl: Ich bin in Weiden sehr zufrieden und habe die volle Unterstützung von Thomas Siller und der Nachwuchsleitung. Dies ist nicht in jedem Verein so! So konnten wir in den vergangenen Jahren unsere Nachwuchsspieler gut entwickeln und haben ein für unsere Verhältnisse sehr gutes Niveau erreicht. Dies wollen wir natürlich weiterhin verbessern.

Frage: Wie beurteilst Du den Verlauf der letzten Saison bei den Young Blue Devils?

Peter Hampl: Die U8 Bambinispieler konnten ihre ersten Erfahrungen sammeln und haben bei den Turnieren sehr gute Leistungen gebracht. Die U10 trat mit zwei Mannschaften an. Die A-Mannschaft konnte sich in der Meldeklasse A gut in Szene setzen, während sich die Spieler der B-Mannschaft ebenfalls individuell gut entwickeln konnten. Der sportliche Erfolg steht bei den kleinen aber eher nicht im Vordergrund. Wichtig ist die Entwicklung der Fähigkeiten der jungen Spieler. Die U12, die die erste Altersklasse ist, die auf Großfeld spielt, benötigte einige Zeit, war dann aber in der zweiten Saisonhälfte in guter Form und konnte dann sogar den Landesligameister Deggendorf klar besiegen. Die U14 konnte die Meisterschaft in der Landesliga und den Aufstieg in die Bayernliga feiern. U16 schaffte in der Schüler-Bundesliga den Klassenerhalt. Auch wenn es gegen die großen Clubs Jungadler Mannheim, EV Landshut oder den EV Füssen schon etwas Lehrgeld zu bezahlen gab, so haben alle Spieler einen riesen Schritt nach vorne gemacht. Die U19 hatte doch einige Probleme. Viele Spiele mussten aus verschiedenen Gründen ersatzgeschwächt angegangen werden. Am Ende schafften wir aber souverän den Klassenerhalt in der Jugend-Bayernliga.

Frage: Aktuell läuft seit 4.Mai das Vorbereitungstraining der Young Blue Devils, wie muss man sich das Sommertraining der Nachwuchsabteilung vorstellen?

Peter Hampl: Alle Mannschaften befinden sich im intensiven Sommertraining. Im Eisstadion auf der Freieisfläche trainieren wir Stock-und Schußtechnik und arbeiten an der Lauftechnik auf sogenannten Slideboards. Dort kann man das Schlittschuhlaufen gut simulieren. Auf dem Sportplatz trainieren wir die Athletik und die Ausdauer, während wir in der Turnhalle an der Koordination feilen. Die U16 und U19 trainiert zusätzlich noch im Kraftraum unter der Anleitung von Athletiktrainer Silvio Tröger. Die Spieler trainieren sehr intensiv und wir werden zum Eistrainingsbeginn am 17.August gut vorbereitete und austrainierte Nachwuchsspieler auf dem Eis haben. Die jüngeren Mannschaften trainieren im Sommer dreimal pro Woche. U14 und älter gar viermal. Ohne dieses intensive Training im Sommer, könnten wir im Winter keine Erfolge feiern.

Frage: Wie lauten die Ziele für die kommende Saison?

Peter Hampl: Wir wollen die jüngeren Spieler gut weiterentwickeln. Bei den älteren Spielern ab der U14 wollen wir natürlich auch den Klassenerhalt in den Ligen erreichen und den „Großen” wieder Paroli bieten. Bei der U19 ist das mittelfristige Ziel ganz klar: der Aufstieg in die DNL2, in die zweithöchste Spielklasse bei der Jugend.

Frage: Was für Wünsche hättest Du für die kommende Saison?

Peter Hampl: Leider haben wir die Freieisfläche erst ab November zur Verfügung. Diese geht uns in den ersten Trainingsmonaten sehr ab. Ich würde mir sehr wünschen, dass uns die Stadtwerke noch die eine oder andere Trainingszeit zusätzlich geben würden, da ja der öffentliche Eislauf in der warmen Jahreszeit noch nicht so stark genutzt wird. Uns wäre da sehr geholfen.

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