Jugend mit Niederlage in Nürnberg

Jugend EHC 80 Nürnberg : EV Weiden 7:1 (2:0,1:0,4:1)

Am Freitagabend ging es für die Jugendmannschaft der Young Blue Devils in die mittelfränkische Metropole zum stark abstiegsbedrohten EHC 80 Nürnberg.

Da die Weidner Jugend ihr Saisonziel Klassenerhalt in der Bayernliga bereits vor Weihnachten erreicht hat, kann man es sich leisten eine etwas schwächere Mannschaft ins Rennen zu schicken, um den Schülerspielern für nächste Saison bereits die Gelegenheit zu geben die etwas rauere Luft in dieser Altersklasse zu schnuppern. Ferner gilt es durch die Führungsspieler der Jugend die Juniorenmannschaft zu stärken, welche in der Landesliga am Ende der Saison mit 5 Punkten Vorsprung auf die Verfolger, die Tabelle anführt und die große Chance hat in die Bayernliga aufzusteigen. Damit würden alle Nachwuchsmannschaften des EV Weiden von den Knaben bis hin zu den Junioren in der höchsten bayerischen Spielklasse spielen, was für die durchgängige Entwicklung des gesamten Nachwuchses nur von Vorteil sein kann.

Aber nun auch einmal zum Spiel, oder auch lieber doch nicht. Die Verantwortlichen und auch die Spieler der Young Blue Devils hatten in der Nürnberger Arena eine lange Leidenszeit zu überstehen und verloren das Spiel mit 7:1 Toren. Man hatte von Anfang an keine Chance, weil man aufgrund der umsichtigen und einfühlvollen Entscheidungen von zwei das Spiel leitenden Herren eigentlich von Anfang an bei einer immer subjektiv empfundenen Unterzahl von 3 gegen 7 Spielern keine Chance hatte. Es konnte auch subjektiv der Eindruck entstehen, dass da jemand auf dem Eis noch eine Rechnung offen hatte, die er heute bezahlen wollte. Mehr soll zu diesem Thema gar nicht gesagt werden.

Das hier kein falscher Eindruck entsteht, die Nürnberger Spieler, die wirklich gut spielten und alle Kräfte freisetzten, haben das Spiel verdient gewonnen und sind für die Nebenerscheinungen auf dem Eis nicht in Verantwortung zu ziehen. Darum, ohne Neid, einen herzlichen Glückwunsch nach Nürnberg.

Aber es ist mit Sicherheit von anderer Seite nicht vorbildlich, wenn das immer hoch gepriesene „Fair Play“ dermaßen mit Füßen getreten wird, dass man nicht weiß, ob man träumt oder tatsächlich reell am Ort des Geschehens ist. Mehr kann und darf vermutlich zu der Veranstaltung am Freitagabend nicht geschrieben oder gesagt werden, da dies sonst vermutlich wieder weitere Konsequenzen für die Jugendlichen, die ihren Traum Eishockey mit einem Idealismus und Engagement verfolgen, wie man es sich nur wünschen kann.

Jedoch sollte sich der Verband nicht nur immer mit Konsequenzen gegen Spieler, Trainer und sonstige Offizielle von Vereinen Gedanken machen, sondern sich auch einmal ihre Unparteiischen ansehen, welche nach einem Spiel viel verbrannte Erde hinterlassen können. Damit auch hier kein falscher Eindruck entsteht. Die Vielzahl dieser beachtenswerten Frauen und Männer leisten eine sehr gute Arbeit und sind auch dafür zu bewundern.

Tore: Smazal 1
Strafen: 14 x 2 Minuten plus 3 x 10 Minuten Disziplinarstrafe plus Spieldauerdisziplinarstrafe

Geschrieben von Klaus Schwarz.

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