Jetzt wird’s ernst für die Blue Devils

Heute erstes Zwischenrundenspiel in Königsbrunn – Am Sonntag Heimschlager gegen Schweinfurt

Weiden. (gb) Die Blue Devils sind heiß auf den Start in die Zwischenrunde der Eishockey-Bayernliga. Nach einigen bedeutungslosen Spielen beginnt am Freitag (20 Uhr) mit der Partie beim ESV Königsbrunn der Kampf um den Einzug ins Halbfinale. Am Sonntag (18.30 Uhr) folgt dann der Heimschlager gegen Vorrunden-Meister ERV Schweinfurt.

“Die Einstellung in der Kabine und auf dem Eis ist besser als in den vergangenen Wochen, als es um nichts mehr ging”, beschreibt Coach Josef Hefner seine Eindrücke in dieser Trainingswoche. Seine Spieler seien konzentriert und wüssten genau, worauf es ankomme. Um wie im Vorjahr das Halbfinale zu erreichen, sei neben einem disziplinierten Auftreten vor allem eine sehr gute Leistung in der Defensive nötig. “Es wird wieder knappe Ergebnisse geben”, ist Hefner sicher und erinnert an vergangene Saison, als fünf der sechs Zwischenrundenspiele der Blue Devils mit einem Tor Unterschied endeten.

Nur Schalamon fehlt

Personell stehen dem Weidener Trainer mit Ausnahme des beruflich verhinderten Sven Schalamon alle Spieler zur Verfügung. Änderungen bei den Abwehr- und Sturmformationen hat Hefner gegenüber dem 11:5-Sieg zum Abschluss der Vorrunde gegen Dorfen nicht vorgesehen. Offen lässt der Coach, wer zwischen den Pfosten (Oliver Engmann oder Bastian Niedermeier) stehen wird: “Das werde ich kurzfristig entscheiden.”

Mit gemischten Gefühlen treten Josef Hefner und der sportliche Leiter Christian Meiler mit ihrem Team die Reise nach Königsbrunn an. Als Tabellenachter haben die “Pinguine” unter der Regie von Trainer Petr Vorisek erstmals seit sieben Jahren wieder die Zwischenrunde erreicht und können von allen Abstiegsängsten befreit ganz locker aufspielen.

Die Qualifikation für die Zwischenrunde hat der ESV vor allem seiner Heimstärke – 34 Punkte, 3 mehr als die Blue Devils auf heimischem Eis – zu verdanken. Nur Schweinfurt, Sonthofen und Memmingen gingen in Königsbrunn als Sieger vom Eis. Die Weidener zogen Ende Oktober 2011 mit 4:6 den Kürzeren, das Rückspiel gewannen sie mit 7:3. Nicht mehr in Diensten des ESV steht der Tscheche Jan Fadrny. Der zweitbeste Skorer (38 Punkte) hinter Patrick Zimmermann (39) hat den Verein vor rund einer Woche verlassen.

Schlechte Erinnerungen haben die Devils an den ERV Schweinfurt, das letzte Duell endete vor drei Wochen 0:7. “Das ist aber abgehakt, darüber wird in der Kabine nicht mehr geredet”, sagt Hefner, der überzeugt ist, “dass wir am Sonntag eine ganz andere Leistung zeigen werden”. Die Truppe des ehemaligen Devils-Trainers Viktor Proskouriakov dominierte in der Vorrunde – mit Ausnahme eines Durchhängers um die Jahreswende – klar das Geschehen. Prunkstück des Aufstiegsfavoriten ist die Abwehr (nur 60 Gegentore in 30 Spielen) um den überragenden Goalie Benjamin Dirksen. Auch die Offensive ist mit drei ausgeglichenen Sturmreihen topbesetzt. Die besten Skorer sind Mikhail Nemirovsky (57 Punkte) und Marcel Juhasz (47). Zu beachten ist auch der erst vor gut drei Wochen verpflichtete Finne Teemu Koskinen.

Aufgebot Blue Devils: Engmann, Niedermeier – Schönberger, Schmidhuber, Flamik, Domke, Schmid, Bogner – Waldowsky, Musial, Hampl, Zellner, Bartels, Köbele, Schreier, Kirchberger, Pronath

Quelle: Der Neue Tag, Rudi Gebert

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar