Im Halbfinale gegen Bayreuth

Blue Devils schließen die Zwischenrunde mit 8:0-Sieg gegen den ESV Königsbrunn ab

Weiden. (gb) Die Blue Devils sind mit zwei Kantersiegen ins Play-off-Halbfinale gestürmt. Zwei Tage nach dem sensationellen 8:1-Erfolg in Schweinfurt fertigten die Weidener am Sonntag den ESV Königsbrunn mit 8:0 (2:0, 1:0, 5:0) ab. Als Zweiter der Zwischenrunden-Gruppe A treffen die Devils in der Runde der letzten Vier auf den oberfränkischen Lokalrivalen EHC Bayreuth (Erster Gruppe B).

Das erste Match der “Best of three”- Serie steigt am Sonntag, 4. März, um 18 Uhr in Bayreuth. Am Freitag, 9. März, um 20 Uhr stehen sich beide Teams im Weidener Eisstadion gegenüber. Ein entscheidendes drittes Spiel würde am Sonntag, 11. März, um 18 Uhr in Bayreuth stattfinden. Das zweite Halbfinale bestreiten Vorrunden-Meister ERV Schweinfurt und Titelverteidiger ERC Sonthofen.

“Im Vorjahr waren wir als Neuling Siebter nach der Vorrunde und haben dann das Halbfinale erreicht. Heuer waren die Erwartungen etwas höher, aber ich denke, wir haben sie erfüllt”, freute sich Trainer Josef Hefner, der am Sonntag auch “ein bisschen feiern” wollte. Seine Jungs hatten bereits in der Kabine auf den Erfolg angestoßen – und mittendrin war der 16malige Paralympicssieger Gerd Schönfelder, der bei der Pressekonferenz von einer “Bombenstimmung in der Kabine” berichtete. “Alle sind heiß und gegen Bayreuth wird die Hütte brennen”, ist Schönfelder überzeugt.

Gegenwehr der Gäste

Das am Ende klare Resultat täuscht etwas, denn Königsbrunn machte den Blue Devils das Leben zwei Drittel lang enorm schwer. “Wir wollten schnell für klare Verhältnisse sorgen, denn wir wussten ja nicht, was in Memmingen passiert”, erklärte Josef Hefner, der den Gästen mehr als 40 Minuten einen bravourösen Kampf attestierte. “Ich denke, unsere Leistung war zwei Drittel ganz ansprechend”, sagte auch der Königsbrunner Kapitän Benjamin Arnold, der anstelle von Trainer Petr Vorisek bei der Pressekonferenz erschien.

Die Devils starteten etwas nervös in die entscheidende Partie um den Halbfinal-Einzug. Die Gäste spielten dagegen frech auf und hatten in der Anfangsphase die eine oder andere Möglichkeit. Erst beim ersten Powerplay nahm der Druck der Devils zu. Der Führungstreffer durch Kapitän Florian Zellner fiel aber erst, als die “Pinguine” gerade wieder komplett waren (11.). Drei Minuten später legte Felix Köbele das 2:0 nach.

Im zweiten Abschnitt gab es viel Leerlauf. Die Weidener waren zwar überlegen, ließen aber im Abschluss die Konsequenz und die Präzision vermissen. Es reichte lediglich zu einem Powerplay-Treffer durch Florian Domke in der 36. Minute.

Fünf Tore im letzten Drittel

Mit dem 3:0 war die Entscheidung gefallen und im letzten Drittel spielte die Hefner-Truppe befreit auf. Die Gäste hatten nichts mehr entgegenzusetzen und spätestens nach dem 4:0 (48.) durch Marco Pronath brachen alle Dämme. Christoph Schönberger (50./Überzahl), Michael Kirchberger (51.), Florian Domke (54./Überzahl) und Felix Köbele (58.) machten den zweiten “Achter-Pack” innerhalb von zwei Tagen perfekt.

Quelle: Der Neue Tag, Rudi Gebert

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