Hefner fordert Konzentration

Blue Devils gegen Waldkraiburg und in Dorfen – Die letzten Spiele von Miroslav Fiser

Weiden. (gb) Die “Last-Minute-Niederlage” gegen Sonthofen ist abgehakt, der Blick nach vorne gerichtet: In den Partien gegen den EHC Waldkraiburg (Freitag 20 Uhr) und beim ESC Dorfen (Sonntag 17 Uhr) wollen die Blue Devils wichtige Punkte im Kampf um Platz acht sammeln.
Bis zur 54. Minute führten die Weidener am Sonntag gegen das Topteam aus dem Allgäu mit 3:2, dann fiel der Ausgleich und 31 Sekunden vor der Schlusssirene folgte der K. o. “Wir haben das Spiel analysiert und über die Fehler gesprochen. Es waren ja nicht die ersten Gegentore in den letzten zehn Minuten”, erklärte Trainer Josef Hefner. Das Problem sei, dass die Mannschaft bis zum Schluss schönes Eishockey spielen wolle. “Am Ende ist aber nicht Schönheit wichtig, sondern das Ergebnis”, so Hefner.

Dürftige Heimbilanz

Nach zwölf Spielen liegen die Blue Devils mit 20 Punkten auf dem fünften Platz, der Vorsprung auf Rang neun beträgt aber nur vier Zähler. Somit kommt den Partien gegen den EHC Waldkraiburg (4./24) und beim ESC Dorfen (8./18) große Bedeutung zu. “Beide Teams wollen ebenfalls unter die ersten acht. Wir müssen über 60 Minuten eine konstante und konzentrierte Leistung bringen, um erfolgreich zu sein”, sagt Hefner. Ein weiteres Ziel ist es, am Freitag die bisher dürftige Heimbilanz (drei Siege, drei Niederlagen) aufzupolieren.

Personell sind alle Mann an Bord und Hefner sieht auch keinen Grund, die Formationen umzustellen. Zwischen den Pfosten steht am Freitag Christian Hamberger und am Sonntag Oliver Engmann. Seine beiden letzten Spiele im Devils-Trikot absolviert der Tscheche Miroslav Fiser, dessen Vertrag am 30. November endet. “Er will sich mit ordentlichen Leistungen und zwei Siegen verabschieden”, ist Hefner überzeugt.

Neuling Waldkraiburg ist glänzend in die Saison gestartet. Zum Auftakt gab es zwar ein 1:4 in Bayreuth, doch danach holten die “Löwen” acht Dreier in Folge. Zuletzt allerdings kam das Team von Coach Jan Smolko vom Erfolgskurs ab, drei Niederlagen am Stück bremsten die Euphorie. Die auffälligsten Akteure des im Moment fairsten Teams der Bayernliga (12,5 Strafminuten im Schnitt) sind Goalie Patric Scharnagl (Dritter der Torhüterwertung), der slowenische Verteidiger Jan Loboda (8 Tore) sowie die besten Skorer Martin Führmann (19 Punkte) und Daniel Hämmerle (15).

Mit dem ESC Dorfen hatten es die Blue Devils bereits in der Vorbereitung zu tun, dabei gab es zwei Siege: 7:5 zu Hause und 3:1 in Dorfen. In beiden Partien ging es allerdings eng zu, im Heimspiel machte Miroslav Fiser erst in der vorletzten Minute alles klar. Aufpassen müssen die Weidener am Sonntag vor allem auf Chad Anderson. Der Kanadier führt mit 29 Punkten (14 Tore, 15 Assists) die Skorerwertung an.

Aufgebot Blue Devils: Engmann, Hamberger – Domke, Schönberger, Schmidhuber, Schalamon, Hausner, Bogner – Zellner, Bartels, Köbele, Waldowsky, Musial, Schreier, Fiser, Kirchberger, Hampl, Pronath

Quelle: Der Neue Tag, Rudi Gebert

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