Gegen „Angstgegner“ Sonthofen den Heimvorteil nutzen

Mit einem Sieg und einer Niederlage sind die Blue Devils in die Oberliga-Meisterrunde gestartet. In Lindau musste die Mannschaft von Trainer Ken Latta einen ganz späten Gegentreffer hinnehmen und ging leider leer aus. Doch nur zwei Tage später gelang im Heimspiel gegen Memmingen ein 3:1-Heimerfolg. Die Blue Devils stehen damit weiter auf Tabellenplatz sechs.
Der nächste Gegner ist am Freitag der ERC Sonthofen. In der Hans-Schröpf-Arena werden die Devils alles geben, um weitere drei Punkte einzufahren. Am Sonntag steht dann bereits das „Rückspiel“ gegen Memmingen „Am Hühnerberg“ auf dem Programm.


Ein Blick auf die Kontrahenten:
Mit dem ERC Sonthofen gastiert der „Angstgegner“ am Freitag im Weidener Eisstadion. Auch in dieser Saison taten sich die Blue Devils gegen die „Bulls“ richtig schwer und musste sich in beiden bislang absolvierten Partien geschlagen geben: 4:5 nach Verlängerung Sonthofen (5. Oktober 2018) und im Heimspiel ebenfalls knapp mit 1:2 (2. November 2018). Beide Spiele gegen Sonthofen fanden somit vor der Deutschland-Cup-Pause und der Ankunft von Tomas Rubes und Herbert Geisberger statt. Seitdem läuft es bei den Blue Devils bekanntlich deutlich besser und somit wird die schwarze Serie gegen Sonthofen am Freitag zu Ende sein.
Sonthofen musste zu Beginn der Meisterrunde zwei Niederlagen hinnehmen. Konnten sich die Bulls am Freitag zu Hause gegen Regensburg mit 2:4 noch einigermaßen ordentlich aus der Affäre ziehen, so setzte es am Sonntag eine herbe 3:7-Abfuhr in Höchstadt. Aus den vergangenen 16 Partien holten die Allgäuer nur zwei Siege und acht Punkte. Der Rückstand auf Platz acht beträgt deutliche 16 Punkte. Die Lage für die „Bulls“ erscheint aktuell ziemlich trist. Punktbester Spieler ist Verteidiger Lukas Slavetinsky mit elf Toren und 25 Vorlagen.
Am Sonntag gastieren die Blue Devils dann beim Gegner vom vergangenen Sonntag, den Memmingen Indians. Im Heimspiel gelang ein 3:1-Sieg, dank zweier Treffer unseres tschechischen Konti-Stürmers Tomas Rubes, der auch am 1:0 von Martin Heinisch mit einer Vorlage beteiligt war. Das Auftreten des Gegners und die taktische Ausrichtung sollten sowohl den Spielern als auch dem Trainer-Team somit noch frisch in Erinnerung sein.

Ein Blick in die Devils-Kabine:
Nicht im Kader stehen an diesem Wochenende weiterhin die verletzten Daniel Willaschek, Marco Pronath und Lukas Zellner. Für Philipp Siller war die Begegnung in Lindau nach einem Check vorzeitig beendet, weswegen er auch beim Heimspiel gegen Memmingen fehlte. Siller wird auch am kommenden Wochenende nicht zur Verfügung stehen. Der Einsatz von Mirko Schreyer ist aufgrund eines grippalen Infekts fraglich.

Meisterrunde und Verzahnung mit der Bayernliga im Überblick:
In der Meisterrunde der Oberliga Süd stehen die Eisbären Regensburg nach zwei Siegen zum Auftakt an der Tabellenspitze. Der EC Peiting folgt mit vier Punkten Rückstand, hat jedoch noch die Partie gegen Selb ausstehend. Platz drei belegt Landshut, Rang vier geht an die Starbulls Rosenheim, die zuletzt in Regensburg eine zweistellige Niederlage einstecken mussten. Die Blue Devils stehen hinter Memmingen auf Tabellenplatz sechs noch vor den Selber Wölfen. Höchstadt belegt aktuell den letzten Playoffplatz. Lindau liegt vier Punkte hinter Höchstadt und Sonthofen hat schon deren 16 Punkte Rückstand auf die Alligators.
In der Verzahnung mit der Bayernliga steht der SC Riessersee nach zwei Spieltagen, erwartungsgemäß an der Spitze. Den zweiten Tabellenplatz, der ebenfalls zur Teilnahme an der Oberliga Süd 2019/2020 berechtigt, belegte der EC Bad Kissingen. Der EHC Waldkraiburg verlor seine beiden ersten Spiele und hat die „Rote Laterne“ inne.

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