Um eine Oberliga-Saison in einer Pandemie zu absolvieren ist Organisationstalent gefragt. So können die Blue Devils am Freitag nicht gegen den EC Peiting antreten, da sich die Oberbayern noch in Quarantäne befinden. Als Ersatz springen die Eisbären Regensburg ein. Die Partie gegen die Donaustädter findet in der Hans-Schröpf-Arena statt und beschert den Blue Devils somit neben der etatmäßigen Partie gegen Memmingen am Sonntag ein zweites Heimspiel an diesem Wochenende.
Am vergangenen Wochenende und am Dienstag konnte das Team von Trainer Ken Latta nur eine der drei angesetzten Partie bestreiten. Gegen Füssen holte die Mannschaft am Freitagabend drei wichtige Punkte beim 4:2-Heimerfolg. Am Sonntag sprangen dann kurzfristig die Selber Wölfe für den EV Lindau ein und ermöglichten zumindest ein halbwegs ordentliches Programm. Die Blue Devils verloren die Partie in Oberfranken mit 2:4. Die Begegnung am Dienstag gegen Höchstadt entfiel. Somit stehen die Blue Devils aktuell bei fünf absolvierten Partien und sechs Punkten.

Die Eisbären Regensburg sind am Freitag bereits zum zweiten Mal in der noch jungen Saison der Gegner der Blue Devils. Die gute Kommunikation und kurzfristige Abstimmung zwischen den Vereinen der Oberliga Süd sichert augenblicklich in einer angespannten Phase die Durchführung möglichst vieler Partien und stellt einen möglichst routinierten Saisonablauf sicher.
Die Eisbären sind mit fünf Siegen in die Saison gestartet und grüßen mit einer weißen Weste von der Tabellenspitze. Neben den Regensburgern ist einzig Rosenheim (drei absolvierte Partien) noch ohne Punktverlust. Verlassen können sich die Eisbären aktuell auf die Routiniers Peter Flache, der bereits acht Tore erzielen konnte, Nikola Gajovsky, der sowohl als Torschütze als auch als Vorbereiter glänzt, und Richard Divis, den zweiten Kontingentspieler. Auch Verteidiger Jakob Weber spielt mit einem Tor und vier Vorlagen eine gute Saison.
Vorsicht ist definitiv vor dem starken Regensburger Powerplay geboten – 26,7 Prozent Erfolgsquote bedeutet aktuell Platz zwei ligaweit. Für die diszipliniert agierenden Blue Devils heißt es also noch vorsichtiger zu sein und clever zu verteidigen.

Am Sonntag dann wollen die Blue Devils auch das zweite Heimspiel erfolgreich bestreiten. Zu Gast in der Hans-Schröpf-Arena ist – soweit alles planmäßig verläuft – Memmingen. Die Indians sind nach zahlreichen Abgängen und Neuzugängen im Sommer noch in einer leichten Findungsphase, spielen jedoch ein gutes Eishockey. Mit Rückkehrer Samir Kharboutli gesellte sich in den beiden vergangenen Spielen ein exzellenter Torjäger zu den ohnehin gefährlichen schwedischen Angreifern Johan Schreiber (neu) und Linus Svedlund. Im Tor kann Trainer Sergej Waßmiller auch wieder auf Jochen Vollmer zurückgreifen.

Es werden also zwei interessante Partien für die Blue Devils. Trainer Ken Latta muss auf Adrian Klein verzichten, Nick Latta wird auf jeden Fall am Freitag beim Oberpfalzderby für die Blue Devils auflaufen.
Erfreuliche Nachrichten gibt es von Martin Heinisch, Barry Noe und Dominik Müller zu berichten. Alle drei haben das Training aufgenommen und stehen vor einer Rückkehr ins Team. Fehlen wird weiterhin Filip Hadamczik.
Die Partien gegen Regensburg am Freitag um 20 Uhr und Memmingen am Sonntag um 18.30 Uhr werden vom Sprade-Team der Blue Devils live übertragen.