Erneut 2 Siege für die Blue Devils

Boris Flamik sichert den Zusatzpunkt – Blue Devils gewinnen bei den Wanderers Germering mit 5:4 nach Penaltyschießen – Sechster Sieg in Folge

Germering. (gb) Die Blue Devils haben beim Start ins neue Jahr ihre Erfolgsserie fortgesetzt. Am Dreikönigstag feierten die Weidener bei den Wanderers Germering mit 5:4 (1:0, 1:3, 2:1, 1:0) nach Penaltyschießen den sechsten Sieg in Folge. Den Zusatzpunkt sicherte Verteidiger Boris Flamik.„Ich bin zufrieden mit den zwei Punkten, aber nicht mit unserer Leistung im zweiten Drittel. Da haben wir völlig abgeschaltet und den dritten Punkt verspielt“, sagte Josef Hefner nach dem Match. Lobende Worte fand der Devils-Coach allerdings für die Moral seiner Truppe, die im Schlussabschnitt einen 2:4-Rückstand noch egalisierte. „Da haben wir richtig Gas gegeben und gezeigt, dass wir genug Kraft haben“, freute sich Hefner.

Bei den Blue Devils kehrten am Freitagabend Florian Domke und Marcel Waldowsky nach überstandenen Verletzungen ins Team zurück. Und Waldowsky führte sich gleich gut ein, denn im ersten Powerplay markierte der Topskorer das 1:0 (11. Minute). Zu mehr reichte es nicht, obwohl die Weidener in den ersten 20 Minuten ein Chancen-Plus zu verzeichnen hatten und noch zwei Mal in Überzahl agieren konnten.

Nach Wiederbeginn war der Schwung bei den Oberpfälzern wie weggeblasen.
Die sehr körperbetont – aber nicht unfair – spielenden Germeringer gewannen plötzlich die Oberhand. In Überzahl gelang Markus Oehme das 1:1 (25.) und knapp eineinhalb Minuten später war der Doppelschlag durch den Treffer von Levin Schumacher (27.) perfekt. In dieser schwachen Phase der Weidener war der Ausgleich durch Verteidiger Thomas Schmidhuber (29./bei vier gegen vier) enorm wichtig. Der Kanadier Josh Gillam (33.) schoss die Oberbayern aber erneut in Front.

Zu Beginn des Schlussdrittels schienen den Gästen die Felle endgültig davonzuschwimmen, denn nach nur 26 Sekunden erhöhte Levin Schumacher in Unterzahl auf 4:2. Josef Hefner nahm eine Auszeit, um seine Mannschaft wachzurütteln. Und der Erfolg stellte sich ein: Bereits knapp eine Minute später brachte Andreas Hampl die Weidener mit dem 3:4 zurück ins Spiel (42.). Die Devils setzten jetzt nach und drängten auf den Ausgleich. Dafür brauchten sie aber Glück, denn beim 4:4 durch Michael Kirchberger (54./Unterzahl) half der Germeringer Goalie Christoph Schedlbauer kräftig mit.

Vor dem Penaltyschießen griff Josef Hefner wie schon oft in der Vergangenheit in die Trickkiste und beorderte Christian Hamberger für Oliver Engmann zwischen die Pfosten. „Das war eine Bauch-Entscheidung, die sich bewährt hat“, sagte der Coach. Nach sechs Schützen – für Weiden trafen Marcel Waldowsky und David Musial – stand es 2:2. In der Verlängerung des Penaltyschießens waren dann zunächst Josh Gillam und erneut David Musial erfolgreich. Danach wehrte Christian Hamberger den Schuss von Josef Schreiber ab, während auf der Gegenseite Boris Flamik für die Entscheidung sorgte.

Mit diesem Sieg haben die Blue Devils den fünften Tabellenplatz gefestigt und können am Sonntag (Beginn 18.30 Uhr) im Heimspiel gegen den ESV Königsbrunn einen weiteren Schritt in Richtung Zwischenrunde machen.

Blue Devils feiern siebten Sieg in Folge: 7:3 gegen Königsbrunn

Weiden. (gb) Die Blue Devils bleiben auch im neuen Jahr in der Erfolgsspur. Gegen den ESV Königsbrunn feierten die Weidener am Sonntag mit 7:3 (2:1, 2:2, 3:0) den siebten Sieg in Folge und untermauerten damit den fünften Tabellenplatz. Trainer Josef Hefner freute sich über die wichtigen Punkte und wagte einen Blick in die Zukunft: „Ich denke, jetzt haben wir den achten Platz fast sicher.“

Nach 19 Zählern in den letzten sieben Partien ist das Zwischenrunden- Ticket tatsächlich so gut wie gelöst. Sechs Spiele vor Ende der Vorrunde haben die Blue Devils (48 Punkte) zwölf Zähler Vorsprung auf den Achten Wanderers Germering (36) und den Neunten ESV Königsbrunn (36/ein Spiel weniger).

Das am Ende klare Resultat täuscht etwas, denn die Blue Devils mussten gegen einen unbequemen Gegner ein hartes Stück verrichten. „Das Spiel war lange Zeit offen, erst im Schlussdrittel haben wir uns entscheidend durchgesetzt“, sagte Josef Hefner, der sich vor allem über das erfolgreiche Powerplay seiner Mannschaft freute. Gästetrainer Petr Vorisek war über die vielen Strafzeiten verärgert. Bei der Pressekonferenz erwies er sich als schlechter Verlierer, als er den Schiedsrichter für die Niederlage verantwortlich machte: „Nur im zweiten Drittel hat er das Spiel laufenlassen, der Rest war peinlich.“

Die Partie begann mit einer kalten Dusche für die Blue Devils. Nach 42 Sekunden schloss Jan Fadrny den ersten Angriff der Gäste erfolgreich ab.Obwohl Boris Flamik bereits in der 5. Minute im Powerplay den Ausgleich markierte, hatten die Weidener lange Zeit große Probleme mit den defensiv gut stehenden und aggressiv zu Werke gehenden „Pinguinen“. Auch zwei weitere Überzahlspiele ließen die Devils ungenutzt. Erst als Königsbrunn gerade wieder komplett war, schlug der am Sonntag groß aufspielende Sturm mit Florian Bartels, Florian Zellner und Felix Köbele zu. Das 2:1 durch Köbele (17.) bedeutete den Stand nach dem ersten Drittel.

Nach Wiederbeginn nahmen die Blue Devils eine „Auszeit“ und die Gäste nutzten die Schwächephase zu einem Doppelschlag durch Patrick Ullmann (26./Überzahl und 28.). Josef Hefner („Das war eine sehr harte Entscheidung“) reagierte, nahm Keeper Christian Hamberger in seinem vermutlich letzten Spiel für die Blue Devils vom Eis und schickte Oliver Engmann zwischen die Pfosten. Die Devils steckten den Rückstand schnell weg und drängten auf den Ausgleich, den David Musial nach toller Vorarbeit von Marcel Waldowsky erzielte (31.). In der 35. Minute schoss dann Michael Kirchberger die Weidener erneut in Führung.

Im Schlussdrittel sorgten die Devils für klare Verhältnisse. Zunächst scheiterte zwar Thomas Schreier mit einem Penalty an Gästekeeper Dominik Wagner, doch 34 Sekunden später traf Felix Köbele zum 5:3 (43.). Als dann Gästeakteur Jan Fadrny wegen eines versuchten Stockstichs 2 + 2 Strafminuten sowie den zweiten „Zehner“ und damit eine Spieldauerdisziplinarstrafe kassierte, machte Kapitän Florian Zellner mit dem 6:3 alles klar (49.). In der 59. Minute legte Florian Bartels erneut in Überzahl das 7:3 nach. Und am Ende bekam Christian Hamberger doch noch seinen verdienten Abschied, denn Josef Hefner schickte den Goalie in den letzten knapp zwei Minuten nochmals aufs Eis.

Quelle: Der Neue Tag, Rudi Gebert

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