Duell um die Rote Laterne: Heute gegen Schweinfurt – Sonntag in Selb

Selb Weiden Bild GebertSchlusslicht Weiden heute gegen den Vorletzten Schweinfurt – Am Sonntag Derby in Selb

Weiden. (gb) Kellerduell in Weiden, Derby beim Spitzenreiter – die Blue Devils stehen vor zwei völlig unterschiedlichen Aufgaben. Heute um 20 Uhr empfängt das Schlusslicht der Oberliga Süd den punktgleichen Vorletzten ERV Schweinfurt. Am Sonntag, 22. Dezember, um 18 Uhr, treten die Oberpfälzer zum ewig jungen Nachbarkampf bei den Selber Wölfen an.

Die Liste der Ausfälle ist lang, dennoch spricht Trainer Victor Proskuryakov sich und seiner Mannschaft Mut zu. Der Rückstand auf die Play-off-Plätze sei zwar schon sehr groß. Um jetzt schon an die Abstiegsrunde zu denken, sei es aber noch zu früh. “Wir kämpfen um Punkte, wir wollen gewinnen, das muss unser Ziel sein”, sagt der Russe.

Mit zwei Junioren

Zum wiederholten Male in dieser Saison muss der Devils-Coach seine Reihen umstellen, zudem werden mit Verteidiger Lukas Salinger und Stürmer Philipp Siller vermutlich zwei Junioren zur Stammformation gehören. Beide dürften im dritten Block zusammen mit Abwehrmann Daniel Willaschek sowie den Angreifern Florian Zellner und Florian Bartels zum Einsatz kommen.

Die Kanadier Max Grassi und Mark Soares bilden zusammen mit Jakub Faschingbauer die Sturmreihe, die in erster Linie für Tore sorgen soll. Als Verteidiger fungieren hier Ralf Herbst und Kevin Schmitt. In der zweiten Formation spielen Florian Domke und Benjamin Frank sowie die Angreifer Marcel Waldowsky, Marco Pronath und Felix Köbele. Zwischen den Pfosten erhält weiterhin Oliver Engmann den Vorzug vor Neuzugang Rostislav Kosarek. “Olli ist im Training besser”, begründet Proskuryakov die Entscheidung.

Einfach und effektiv spielen

Vor dem Duell um die Rote Laterne, die der Devils-Trainer seinem Ex-Klub mit auf die Heimreise geben will, fordert Proskuryakov sein Team auf, einfach und effektiv zu spielen. “Ein schönes Spiel wie zuletzt in Füssen hilft uns nicht weiter, wenn wir keine Tore schießen”, sagt der Russe. Die ersten beiden Partien gegen Schweinfurt entschieden die Blue Devils zu Hause mit 4:2 und auswärts mit 4:3 nach Verlängerung für sich.

Seit dem Wiederaufstieg in die Oberliga haben die Devils alle sechs Spiele gegen den VER Selb verloren und auch am Sonntag reisen sie als krasser Außenseiter nach Oberfranken. Selb hat ein Top-Team und steht völlig zurecht an der Tabellenspitze. Vor allem die makellose Heimbilanz mit 33 Punkten in 11 Partien ist beeindruckend. “Kompakt stehen, die Räume eng machen, nicht viele Schüsse zulassen und wenig Strafzeiten kassieren”, gibt Proskuryakov als Matchplan aus. Nur wenn das alles funktioniert, haben die Blue Devils im Derby eine kleine Chance.

Blue Devils: Engmann, Kosarek – Herbst, Schmitt, Domke, Frank, Willaschek, Salinger Faschingbauer, Grassi, Soares, Köbele, Pronath, Waldowsky, Zellner, Bartels, Siller, Kirchberger, Groz

Quelle Bild und Text: Rudi Gebert, Der neue Tag.

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