Ein Sieg und neue Hoffnung, aber auch eine Niederlage und ein kleiner Rückschlag – die Blue Devils erlebten am vergangenen Wochenende ein Wechselbad der Gefühle. Nach einem starken Auftritt gegen Rosenheim hätten die Devils den Rückstand auf die Plätze 7 und 8 weiter verkürzen können, doch Peiting war am Sonntag einmal mehr ein unangenehmer Gegner und sicherte sich die „big points“.

Im Doppelvergleich gegen Lindau zur Halbzeit der Meisterrunde bietet sich aber schon an diesem Wochenende die große Chance, die Niederlage aus Peiting auszumerzen. Am Freitag geht die Reise an den Bodensee (Bully 19:30 Uhr) und am Sonntag steht das Heimspiel in der Hans-Schröpf-Arena auf dem Programm (Bully 18:30 Uhr).
Positive Entwicklung fortsetzen!

Die Blue Devils setzen gegen die Lindau Islanders alles daran die aufstrebende Form seit Beginn der Meisterrunde mit den Siegen gegen Deggendorf und Rosenheim zu konservieren. Die Partien gegen den Tabellenzehnten bieten erneut die Chance näher an die angestrebten Playoffplätze heran zu kommen, jedoch auch die Möglichkeit einer harten Bruchlandung, doch daran verschwenden die Blue Devils keine Gedanken. Der positive Eindruck, den auch die Fans zuletzt bei den Heimspielen mitgenommen haben, soll weiter verfestigt werden.
Nicht im Kader steht an diesem Wochenende weiterhin Philipp Siller. Am Freitag fehlt außerdem Adrian Klein, der eine Einladung zur U17-Nationalmannschaft erhalten hat. Die beiden Landshuter Förderlizenzspieler Daniel Schröpfer und Raul Jakob werden hingegen mit dabei sein.

Zweimal gegen Lindau
Eine lange Busfahrt erwartet die Blue Devils am Freitag: Knapp 400 Kilometer legt die Mannschaft vor dem Spiel am Bodensee auf der Autobahn zurück. Die Islanders haben für Freitagabend den „Narrentag“ ins Leben gerufen und hoffen auf zahlreiches Erscheinen verschiedenster Faschingsgesellschaften und Musikgruppen.
Sportlich haben die Lindauer aktuell nicht so viel zu lachen. Elf Spiele absolvierte die Mannschaft von Trainer Franz Sturm im noch jungen Jahr 2020 und holten gerade einmal sechs Zähler. Seit Beginn der Meisterrunde ging es für die Islanders, die den Ausfall von Jan Hammerbauer bislang nicht auffangen konnten, in der Tabelle stetig Platz um Platz nach unten. Inzwischen liegen sie hinten den Blue Devils auf Rang zehn.
Auffallend ist die „Ladehemmung“, die die Offensive der Islanders seit geraumer Zeit begleitet. In den besagten elf Partien in 2020 erzielten die Lindauer lediglich 21 Treffer (zum Vergleich die Blue Devils 37). Dass es gegen die Top-Teams der Liga ähnlich wie bei den Blue Devils ein paar Mal öfter im eigenen Tor einschlägt, liegt in der Natur der Sache. Bei der geringen eigenen Torausbeute wird es jedoch schon an sich nicht einfach zu punkten.
Die bisherigen zwei Begegnungen mit den Lindauern endeten 5:4 n. V. und 2:4.
Tickets für das Heimspiel am Sonntag gibt es im Vorverkauf unter http://www.bluedevilsweiden.de/tickets sowie an der Abendkasse.