Doppelschlag von Boris Flamik – 3:1-Sieg in Freiburg

Verteidiger schießt die Devils beim 3:1 in Freiburg auf die Siegerstraße – Florian Domke verletzt

Freiburg. (gb) “Big points” für die Blue Devils im Kampf um Platz acht: Die Mannschaft von Trainer Josef Hefner hat am Freitagabend das erste von zwei “Sechs-Punkte-Spielen” an diesem Wochenende beim EHC Freiburg mit 3:1 (0:0, 3:0, 0:1) gewonnen. Das zweite wichtige Match steigt am Sonntag um 18.30 Uhr in der “Hans-Schröpf-Arena” gegen den TSV Erding.

Verteidiger Boris Flamik brachte die Weidener im Breisgau mit einem Doppelschlag innerhalb von 49 Sekunden auf die Siegerstraße. Den zwei Powerplay-Treffern des Slowaken ließ Felix Köbele in Unterzahl das 3:0 folgen. In den Freudenbecher mischte sich allerdings auch ein Wermutstropfen, denn das eh schon dezimierte Team hat einen weiteren Ausfall zu beklagen. Bereits in der 6. Minute schied Verteidiger Florian Domke mit Verdacht auf Gehirnerschütterung aus.

“Wir waren die etwas glücklichere Mannschaft, haben aber sicher nicht unverdient gewonnen”, sagte Josef Hefner. Sein Team habe 60 Minuten diszipliniert gespielt und sich hundertprozentig an die taktischen Vorgaben gehalten. “Wir standen defensiv gut und haben nicht viel zugelassen. Und vorne haben wir unsere Chancen genutzt”, freute sich der Weidener Coach.

Ohne die verletzten Marcel Waldowsky, Thomas Mittermeier und Jakub Faschingbauer traten die Oberpfälzer die weite Reise nach Freiburg an. Als es dann Florian Domke erwischte, standen nur noch fünf Verteidiger zur Verfügung – darunter mit Boris Flamik nur ein erfahrener Defensivspieler. “Die Jungen haben ihre Sache gut gemacht”, lobte Josef Hefner, der aber zugleich ankündigte, dass man sich um einen neuen Verteidiger bemühe.

Die Blue Devils agierten von Beginn an im Stile einer Auswärtsmannschaft – hinten gut stehen und schnelle Gegenangriffe starten. Es gab Chancen auf beiden Seiten und jeweils vier Strafzeiten für beide Teams. Während das Powerplay noch nicht funktionierte, standen die Weidener in Unterzahl gut. “Wir sind heute gut mit dem starken Überzahlspiel der Freiburger zurechtgekommen”, freute sich Hefner.

Im zweiten Abschnitt stellten dann die läuferisch überlegenen Gäste die Weichen auf Sieg. Jeweils in Überzahl traf Verteidiger Boris Flamik mit Schlagschüssen von der blauen Linie zum 2:0 (28./29.) und in der 36. Minute nutzte Felix Köbele in Unterzahl einen Fehler der Freiburger eiskalt zum 3:0 aus.

Ins letzte Drittel starteten die Breisgauer mit wütenden Angriffen und kamen durch Nikolas Linsenmaier auch schnell zum Anschlusstreffer (42.). Die Devils ließen sich aber nicht aus der Ruhe bringen. Sie spielten in der Defensive konzentriert weiter, zudem erwies sich Goalie Daniel Huber wieder einmal als sicherer Rückhalt. Auf der Gegenseite lag bei einer Reihe von gefährlichen Kontern mehrfach das vierte Weidener Tor in der Luft.

Quelle: Rudi Gebert, Der neue Tag.
Foto: Tobias Neubert.

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