“Die Hoffnung stirbt zuletzt” – Heute in Regensburg

Weiden - RegensburgTrainer Hampl gibt noch nicht auf – Blue Devils heute in Regensburg aber nur mit Rumpfteam

Weiden. (gb) “Wir wollen das Unmögliche möglich machen.” Oder: “Die Hoffnung stirbt zuletzt.” Peter Hampl, der Trainer der Blue Devils, greift angesichts der fast aussichtslosen Lage zu Durchhalteparolen.

Doch Fakt ist: Wenn die Weidener Eishockey-Cracks heute (Beginn 20 Uhr) auch das dritte Match der Best-of-five-Serie beim EV Regensburg verlieren, ist der sportliche Abstieg in die Bayernliga besiegelt. “Wir werden alles versuchen, die Serie noch einmal nach Weiden zu holen”, schiebt Hampl eine weitere Aussage nach. Sollte den Blue Devils nach zwei Niederlagen (1:4 in Regensburg und 2:3 nach Verlängerung zu Hause) tatsächlich ein Sieg gelingen, käme es am Freitag, 21. März, in der Hans-Schröpf-Arena zum vierten Spiel.

Welches Aufgebot allerdings heute für das Erfolgserlebnis sorgen soll, wusste Hampl am Montag selbst noch nicht genau. Im Moment ist nämlich die Liste der Ausfälle fast länger, als die der einsatzfähigen Akteure. “Es wird schwierig. Ich werde wohl zusätzlich noch zwei Junioren nominieren”, kündigte der Coach an, der aber erneut einen großen Kampf verspricht. In diesem Zusammenhang ließ Hampl nicht unerwähnt, dass sich seine Spieler bei den Fans bedanken, die am Sonntag trotz der Niederlage applaudiert hatten.

Am Sonntag fehlten von Beginn an Lukas Salinger (Leistenverletzung), Max Grassi (Schulter), Florian Bartels (Knie), Jakub Faschingbauer (Hüfte) und Marco Pronath (disziplinarische Gründe). Die Suspendierung von Pronath, der heute aus beruflichen Gründen fehlt, galt für ein Spiel. Was der Anlass dafür war, will Hampl nicht weiter ausführen: “Das bleibt in der Kabine.” Zu diesem Quintett gesellten sich im Lauf der Partie Ralf Herbst (Spieldauerdisziplinarstrafe) sowie Barry Noe und Kevin Schmitt, die ins Klinikum eingeliefert wurden. Bei Noe wurde eine stark blutende Wunde am Knöchel genäht, Schmitt erlitt einen Bruch des Handgelenks. Egal, wie lange die Serie dauert: Für beide ist die Saison definitiv beendet.

Von den genannten Akteuren gebe es nur bei Bartels und Grassi ein bisschen Hoffnung, dass sie heute dabei sind, erklärte Hampl. Ein Fragezeichen stehe zudem hinter dem Einsatz von Daniel Willaschek, der die Partie am Sonntag mit großen Schmerzen zu Ende gespielt habe. Trotz der ungünstigen Voraussetzungen spricht der Devils-Coach seiner Mannschaft Mut zu. Er erinnert dabei an das Match beim Tabellenzweiten Freiburg, als mit einem Rumpfteam ein 3:2-Sieg gelungen war.

Quelle: Rudi Gebert, Der neue Tag.

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