Devils wollen wieder ins Halbfinale

Am Freitag beginnt die Zwischenrunde – Schweinfurt, Memmingen und Königsbrunn die Gegner

Weiden. (gb) ERV Schweinfurt, ECDC Memmingen und ESV Königsbrunn – auf diese drei Gegner treffen die Blue Devils in der am Freitag beginnenden Zwischenrunde der Eishockey-Bayernliga. Das Ziel der Weidener ist mindestens der zweite Platz in der Gruppe 1 und damit – wie im Vorjahr – der Einzug ins Play-off-Halbfinale.

Mit gemischten Gefühlen blickt Josef Hefner den kommenden Aufgaben entgegen: “Die Gruppe ist einerseits o. k. und machbar, auf der anderen Seite aber nicht leicht.” Für den Weidener Coach ist Vorrunden-Meister Schweinfurt der Topfavorit, dahinter rechnet er mit einem harten Kampf um Platz zwei. “Uns war es eigentlich egal, auf wen wir treffen. Beide Gruppen sind stark”, erklärte Christian Meiler, der den Spielplan mit dem Start am Freitag in Königsbrunn und dem Heimschlager am Sonntag gegen Schweinfurt “recht positiv” sieht. Das Ziel formuliert der sportliche Leiter so: “Wir wollen so weit wie möglich kommen und das Maximale erreichen.”

Die Spieler strahlen Zuversicht aus und möchten das Saisonende möglichst weit hinausschieben. “Wir wollen nicht früher aufhören als unbedingt nötig”, sagte Florian Zellner. Der Kapitän rechnet mit harten Spielen, “aber wir können jeden schlagen”. Vor dem Match am Sonntag gegen Schweinfurt verspricht Zellner, dass es diesmal kein 0:7 wie vor rund zwei Wochen geben werde. Marcel Waldowsky hält die “Gruppe für gar nicht so schlecht”. Schweinfurt sei zwar der haushohe Favorit, “aber Platz zwei ist drin und unser Ziel”.

Mit dem Verlauf der Vorrunde sind die Verantwortlichen des 1. EV Weiden zufrieden. “Unser Ziel war es, die Zwischenrunde früher als im Vorjahr zu erreichen. Und das haben wir beachtlich souverän geschafft”, freut sich Christian Meiler. Während die Blue Devils in der Saison 2010/11 bis zum vorletzten Spieltag kämpfen mussten, war heuer schon Mitte Januar alles klar. Und auch die Zahlen sprechen für sich: im Vorjahr Platz sieben mit 53 Punkten (zwei Zähler vor dem Neunten) und heuer Rang fünf (58 – 19 Punkte vor Platz neun).

Für Christian Meiler hängt die positive Entwicklung damit zusammen, dass der Kader vor der Saison punktuell verstärkt wurde. Zudem sei der Anfang Dezember vollzogene Wechsel auf der Ausländerposition (Boris Flamik für Miroslav Fiser) die richtige Entscheidung gewesen. Auch Josef Hefner hat einen klaren Aufwärtstrend gegenüber dem Premierenjahr in der Bayernliga festgestellt: “Wir sind die beste Überzahl-Mannschaft, die drittbeste in Unterzahl und stellen mit David Musial den Topskorer der Liga.” In einem Punkt sieht der Coach aber Luft nach oben: “Die Heimbilanz stört mich etwas.” In 15 Spielen (31 Punkte) gab es 10 Siege und 5 Niederlagen (davon eine nach Penaltyschießen). Die Auswärtsbilanz (27 Punkte) lautet: 10 Siege (vier nach Penaltyschießen) und 5 Niederlagen (eine nach Penaltyschießen).

Quelle: Rudi Gebert, Der neue Tag

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