Devils wollen die Großen ärgern

Am Freitag bei Spitzenreiter Schweinfurt und am Sonntag gegen Titelverteidiger Sonthofen

Weiden. (gb) Beim Wiederbeginn nach der Deutschland-Cup-Pause bekommen es die Blue Devils mit den beiden Top-Mannschaften der Eishockey-Bayernliga zu tun. Heute um 20 Uhr treten die Weidener beim ERV Schweinfurt an und am Sonntag um 18.30 Uhr steigt das Heimspiel gegen den ERC Sonthofen.

“Wir fühlen uns in der Außenseiterrolle wohl. Die Mannschaft hat gut trainiert und will die Großen unbedingt ärgern”, erklärte Coach Josef Hefner vor den Duellen beim verlustpunktfreien Tabellenführer Schweinfurt (30 Punkte) und gegen den amtierenden Meister Sonthofen (2./27).

Die Spielpause haben die Weidener zur Erholung genutzt. Ein paar freie Tage boten die Gelegenheit, Verletzungen und Krankheiten auszukurieren. “Die Pause kam für uns genau zur richtigen Zeit. Nach dem Match gegen Bayreuth waren wir mit den Kräften am Ende”, sagte Hefner, der am Wochenende nur um den Einsatz von Michael Kirchberger bangen muss. Der Center der dritten Sturmreihe konnte diese Woche wegen eines grippalen Infekts nicht trainieren. Hefner setzt auf dieselben Formationen wie beim 5:0-Derbysieg gegen die Tigers. Zwischen den Pfosten steht heute Oliver Engmann und am Sonntag Christian Hamberger.

Fiser auf Abschiedstour

Auf Abschiedstour geht ab sofort der Tscheche Miroslav Fiser, dessen Vertrag in Weiden am 1. Dezember endet. “Die Entscheidung ist o. k.”, sagte Hefner. Auf beiden Seiten – bei Verein und Spieler – hätten sich die Erwartungen nicht erfüllt. Obwohl mit Fiser und Dominik Farnbauer (zum EHC Stiftland) dann schon zwei Stürmer fehlen, wünscht sich der Devils-Coach auf der Ausländerposition einen Verteidiger. “Christoph Schönberger könnte dafür in den Angriff wechseln.”

10 Spiele, 10 Siege, 61:10 Tore – der große Aufstiegsfavorit ERV Schweinfurt wird seiner Rolle bisher vollauf gerecht. Die Truppe des ehemaligen Weidener Trainers Viktor Proskouriakov hatte nur beim 3:2-Auftaktsieg in Dorfen Probleme. Die restlichen Gegner spielten die “Mighty Dogs” regelrecht an die Wand, vier Mal blieben sie sogar ohne Gegentor. Heute müssen sie allerdings auf den gesperrten Torjäger Igor Filobok verzichten. “Mit einer defensiven Ausrichtung und schnellem Umschalten wie gegen Bayreuth” sieht Hefner auch gegen den scheinbar übermächtigen Gegner eine Chance für seine Mannschaft. Für den sportlichen Leiter Christian Meiler wird heute viel auf die “special teams” ankommen. Die Blue Devils sind die beste Überzahlmannschaft der Liga, Schweinfurt liegt hier auf Platz fünf. In Unterzahl sind die “Mighty Dogs” die Nummer 1 vor Weiden.

Revanchegelüste

Auch Titelverteidiger ERC Sonthofen, der auf den Aufstieg in die Oberliga verzichtet hat, blickt auf eine stolze Serie zurück. Nach der 1:2-Auftaktniederlage in Lindau fuhr die Mannschaft von Trainer Harald Waibel neun Dreier in Folge ein. Auch wenn Josef Hefner von einem “ganz normalen Spiel” spricht, einige Revanchegelüste sind am Sonntag schon mit dabei. Denn in der vergangenen Saison zerstörten die Allgäuer die Finalträume der Blue Devils. Im Play-off-Halbfinale hatten die Weidener zu Hause mit 2:3 und in Sonthofen sogar mit 2:8 das Nachsehen.

Aufgebot Blue Devils: Engmann, Hamberger – Domke, Schönberger, Schmidhuber, Schalamon, Hausner, Bogner – Zellner, Bartels, Köbele, Waldowsky, Musial, Schreier, Fiser, Kirchberger, Hampl, Pronath

Quelle: Der Neue Tag, Rudi Gebert

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