Devils im ersten Finale ohne Glück

Am Sonntag 1:3-Niederlage beim ERV Schweinfurt – Entscheidung 16 Sekunden vor Schluss

Weiden. (gb) Die Blue Devils haben das erste Finalmatch um die Bayernliga-Meisterschaft verloren. Am Sonntagabend zogen die Weidener nach einer hart umkämpften Partie beim ERV Schweinfurt mit 1:3 (0:0, 1:1, 0:2) den Kürzeren. Die Entscheidung fiel erst 16 Sekunden vor Schluss durch ein “empty net goal”.
“Wir haben heute ein bisschen Pech gehabt. Es war ein ausgeglichenes Spiel, das auch wir hätten gewinnen können”, erklärte Josef Hefner. Aber noch sei nichts entschieden, sagte der Devils-Trainer. Jetzt müssen die Weidener am Freitag um 20 Uhr ihr Heimspiel gewinnen, um in der “Best of three”-Serie ein entscheidendes drittes Match zu erzwingen. Das würde am Sonntag um 18.30 Uhr wieder in Schweinfurt stattfinden.

Josef Hefner setzte im ersten Endspiel auf die Formationen, die in den beiden Halbfinal-Partien gegen die Bayreuth Tigers so großartig aufgespielt hatten. Zwischen den Pfosten stand Oliver Engmann und in der Verteidigung agierten die Weidener erneut nur mit fünf Mann, Simon Bogner und Sven Schalamon blieben auf der Bank. Im letzten Drittel kam Bogner in der diesmal nicht so starken dritten Sturmreihe für Marco Pronath zum Einsatz.

In der ausgeglichenen und von Hauptschiedsrichter J. Sperl souverän geleiteten Partie lieferten sich die beiden für die Oberliga qualifizierten Mannschaften über 60 Minuten einen packenden Kampf. Im ersten Abschnitt gab es gute Chancen auf beiden Seiten, doch die Torhüter Benjamin Dirksen (Schweinfurt) und Oliver Engmann (Weiden) ließen keinen Treffer zu.

Auch im zweiten Drittel begegneten sich die Kontrahenten auf Augenhöhe. In Führung ging dann die Truppe von Ex-Devils-Trainer Viktor Proskouriakov. In der 29. Minute markierte Josef Eckmair das 1:0 für den Vorrunden-Primus, der im Halbfinale Sonthofen ausgeschaltet hatte.

Ausgleich durch Hampl

Doch die Weidener überzeugten vor den etwa 200 bis 250 mitgereisten Fans weiter mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und schlugen zurück. Nach Zuspiel von Marcel Waldowsky erzielte Andreas Hampl den Ausgleich (38.). Christoph Schönberger hatte im zweiten Abschnitt Pech mit einem Lattenschuss.

Im Schlussdrittel sorgte Igor Filobok (43./Überzahl) für die erneute Schweinfurter Führung. Die Devils gaben nicht auf und drängten auf den Ausgleich. “Doch wir hatten heute Pech am Schläger”, trauerte Josef Hefner den vergebenen Möglichkeiten nach. In der Schlussphase ergab sich eine Powerplay-Situation für die Weidener. Josef Hefner nahm zusätzlich seinen Torwart vom Eis und versuchte mit sechs gegen vier das 2:2 zu erzwingen. Doch der Schuss ging nach hinten los. Mit einem “empty net goal” machte Marcel Juhasz 16 Sekunden vor Schluss alles klar.

Quelle: Der Neue Tag, Rudi Gebert

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