Devils geschwächt nach Peiting

Heute fünftes Match der “Best of 7”-Serie – Drittes Heimspiel am Sonntag um 18.30 Uhr

Weiden. (gb) Mit dem 2:2-Zwischenstand nach vier Spielen haben die Blue Devils schon viel mehr erreicht, als ihnen vor der Play-off-Serie gegen Vorrunden-Meister EC Peiting zugetraut worden war. Und obwohl nach der klaren 1:6-Heimniederlage am Dienstag jetzt wieder alles für den Favoriten spricht, denken die Weidener nicht daran, das Feld freiwillig zu räumen. “Wir glauben weiter an unsere Chance”, erklärte Devils-Trainer Josef Hefner.

Im fünften Match am Freitag (Beginn 19.30 Uhr) in Peiting könnten allerdings die Voraussetzungen kaum schlechter sein, denn die Weidener gehen stark geschwächt in die Partie. Neben dem nach seiner Spieldauerdisziplinarstrafe gesperrten Marco Pronath fehlen auf jeden Fall auch die erkrankten Felix Köbele und Alexander Andrusovich sowie der beruflich verhinderte Dominik Schopper. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Dusan Andrasovský (wieder Leistenprobleme), Johannes Schmid (krank) und Thomas Schreier (beruflich).

Sonntag wieder mit Pronath

“Trotz der Ausfälle wollen wir das Beste aus der Situation machen und versuchen, Peiting wieder aus dem Rhythmus zu bringen”, verspricht Josef Hefner einen großen Kampf. Und sollte am Freitag in Peiting kein Sieg gelingen, dann setzt der Devils-Coach auf das dritte Heimspiel am Sonntag um 18.30 Uhr in der “Hans-Schröpf-Arena”. Hefner hofft, dass dann neben Marco Pronath noch der eine oder andere Akteur ins Team zurückgekehrt und mit Unterstützung der Fans ein Sieg eingefahren wird. Falls es am Dienstag in Peiting zum entscheidenden siebten Match kommt, gibt es für Hefner keinen Favoriten mehr: “In einem siebten Play-off-Spiel ist alles möglich.”

Starke Peitinger

Nach den Eindrücken vom Dienstag muss aus Weidener Sicht aber befürchtet werden, dass der Favorit seine Schwächephase überwunden hat und wieder ins Rollen gekommen ist. Die Peitinger spielten sehr aggressiv, standen in der Defensive hervorragend und sorgten mit blitzschnellen Angriffen immer wieder für Verwirrung in der Devils-Abwehr. Auch wenn die Weidener vom schwachen Schiedsrichter in einigen Situationen benachteiligt wurden, steht mit hoher Wahrscheinlichkeit fest: An diesem Abend wäre der Vorrunden-Primus auch ohne Hilfe des Referees als Sieger vom Eis gegangen.

Aufgebot Blue Devils: Huber, Engmann – Ryzuk, Kritzenberger, Flamik, Bogner, Domke, Schmid (?), Schmitt – Zellner, Bartels, Schreier (?), Wal-dowsky, Musial, Andrasovský (?), Kirchberger, Gabler, Faschingbauer, Pronath (nur Sonntag)

Quelle: Rudi Gebert, Der neue Tag.

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