Devils feiern ungefährdeten Sieg – 6:3 gegen Deggendorf

Devils Jubel Fankurve6:3 gegen Deggendorf Fire – Furioses erstes Drittel der Weidener: 4:0 nach 20 Minuten

Weiden. (gb) Mit einem furiosen ersten Drittel haben die Blue Devils am zweiten Weihnachtsfeiertag den Grundstein für den ungefährdeten 6:3 (4:0, 2:2, 0:1)-Erfolg gegen Deggendorf Fire gelegt. Im weiteren Verlauf schalteten die Weidener einen Gang zurück, ohne jedoch die Kontrolle über das Spiel zu verlieren.

“Wir hatten uns vorgenommen, heute mehr Tore zu schießen. Das ist uns gelungen, wobei wir noch beste Chancen für fünf, sechs weitere Tore hatten”, sagte Devils-Trainer Victor Proskuryakov, der sich vor allem darüber freute, “dass wir den Gegner über 60 Minuten dominierten.”

Sein Kollege Jan Benda sprach von einem “Spiel zum Lernen für seine Mannschaft”. In Deggendorf sei zurzeit ein Umbruch im Gange. “Wir haben heute mit acht Junioren gespielt, das hat man vor allem im ersten Drittel gemerkt. Weiden hat dann zurückgeschaltet, deshalb konnten wir etwas besser mitspielen.”

Comeback von Barry Noe

Bei den Blue Devils machte sich das Comeback von Barry Noe positiv bemerkbar. Er verteidigte neben Ralf Herbst in der ersten Reihe mit den Stürmern Max Grassi, Mark Soares und Jakub Faschingbauer. Dieser Block eröffnete in der 9. Minute den Torreigen, wobei Herbst von den beiden Kanadiern Grassi und Soares hervorragend freigespielt wurde. 25 Sekunden später zog Kevin Schmitt von der blauen Linie ab – und es stand 2:0 (9.). Doch damit nicht genug: Die klar überlegenen Weidener spielten die Gästeabwehr weiter schwindlig. Kapitän Florian Zellner erhöhte in doppelter Überzahl auf 3:0 (15.) und Mark Soares zeigte seine Klasse, als er frei von Fire-Goalie Sandro Agricola zum 4:0 (20.) abschloss. Agricola hatte nach dem zweiten Gegentor Louis-Vincent Albrecht zwischen den Pfosten abgelöst.

Die stark ersatzgeschwächten Niederbayern – es fehlten die Topscorer Andrew Schembri und Stefan Ortolf sowie Dominik Retzer, Patrick Geiger und Manuel Wiederer – waren mit dem Zwischenstand nach 20 Minuten gut bedient. Das muntere Toreschießen schien sich fortzusetzen, als Max Grassi in der 23. Minute im Powerplay auf 5:0 erhöhte. Doch damit gaben sich die Blue Devils, die auf Dusan Andrasovsky, Daniel Huber, Thomas Schreier, Michael Kirchberger und Johannes Schmid verzichten mussten, zufrieden. Sie vernachlässigten nun etwas die Defensivarbeit und kassierten zwei Gegentore innerhalb von 47 Sekunden durch Simon Maier (30.) und Nico Wolfgramm (31.). Devils-Keeper Rostislav Kosarek, der sein Heimdebüt feierte, war ohne Abwehrchance. Dass keine Hektik aufkam, dafür sorgte Felix Köbele mit dem 6:2 (33.).

Im Schlussdrittel kontrollierten die Gastgeber das Geschehen, im Abschluss wirkten sie aber zu verspielt und ließen die nötige Konsequenz vermissen. Den Schlusspunkt setzten die Gäste: Der dritte Gegentreffer durch Jan Benda war aber nicht mehr als Ergebniskosmetik (55.).

Quelle: Rudi Gebert, Der neue Tag.

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