“Devils”: Ernte guter Jugendarbeit

Jahreshauptversammlung des 1. EV Weiden – Gewinn aus Spielbetrieb – Siller weiter Vorsitzender

Weiden. (rdo) Was macht den Erfolg der “Blue Devils” aus? Sie sind eine Mannschaft mit Herz in wichtigen Spielen. Und sie bestehen aus “Weidener Jungs”, aus Spielern aus dem eigenen Nachwuchs, die erfolgreich in der Oberliga mitmischen. Dies erstaunte in der letzten Saison so manchen Gegener. Die Meldung des Abend passte dazu: Felix Köbele bleibt ein “Weidner Teufel”. Bei der Jahreshauptversammlung des 1. EV Weiden am Freitag bestätigten die Mitglieder zudem Thomas Siller als Vorsitzenden.

Zweiter Vorsitzender Tobias Hacker ging auf dem Spielbetrieb der ersten Mannschaft ein, die in der Oberliga den achten Platz belegte. Beim Sieg gegen den EC Peiting habe sich das Eisstadion ein Tollhaus verwandelt. Kassiererin Alexandra Schröpf meldete ein sattes Plus aus dem Spielbetrieb der ersten Mannschaft in der Oberliga 2012/13 und auch in der Vorsaison 2011/12 in der Bayernliga. Dieses Ergebnis sei nur durch moderate Abschlüsse und das Wohlwohlen der Spielern sowie eine sparsame Haushaltsführung möglich geworden. Mit diesem Überschuss konnte der Verein fast die gesamten Ausgaben von 53 000 Euro für die Jugendarbeit abdecken. Seit 1. Januar ist der EV wieder gemeinnützig. Bestehende Altschulden bediente der Verein. Aktuell zählt der EV 828 Mitglieder, davon 193 aktiv.

Beim Totengedenken erinnerte Versammlungsleiter Wolfgang Schalamon an den verstorbenen ehemaligen OB Hans Schöpf, zu dessen Ehren man das Stadion in Hans-Schröpf-Arena umbenannt habe, sowie an den früheren Vorsitzenden Hans-Jürgen Krehl. Beide waren wichtige Stützen des EV.

Einen sportlichen Höhepunkt stellte die Austragung der Olympiaqualifikation der Damen für die Winterspiele 2014 in Sotschi dar. In einer Woche stemmten die ehrenamtlichen Helfer 2000 freiwillige Stunden.

Andreas Voigt, Nachwuchsleiter Eishockey, berichtete von 140 Kindern und Jugendlichen von fünf bis 20 Jahren. Am Spielbetrieb beteiligten sich sieben Mannschaften, sieben Trainer und 15 Betreuer sowie die Zeitnehmer. In der U 10, 12 und 14 spielten die Kinder in Meldeklassen. Die U 16, 18 und 21 mischten jeweils in der höchsten Spielklasse mit, der Bayernliga. In internationalen Turnieren sammelten die Jugendspieler Erfahrung. Ziel: fit zu sein für die Oberliga. Für die Jugend wird ein großer Etat aufgewendet. Die Früchte kann der Verein schon jetzt ernten.

Da es die erste ordentliche Versammlung nach dem erzielten Vergleich war, dankte Vorsitzender Thomas Siller dem damaligen Funktionsteam und der heutigen Vorstandschaft für die Unterstützung. Die neue Saison sei wieder eine neue finanzielle Herausforderung. Dank des hohen Spielniveaus kamen nicht nur 300, sondern 1300 Zuschauer in die Arena. Bürgermeister Lothar Höher war begeistert von den guten spielerischen Ergebnissen. Die Fans honorierten die gute Leistung. Die Eintrittsgelder überwiegen Sponsorenzuschüsse. “Wir setzen auf Sieg ohne Verletzte in der nächsten Saison”, spornte er unter großem Beifall an.

Quelle: Der neue Tag.

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