Derby gegen den Spitzenreiter – Heute in Schweinfurt, Sonntag Heimspiel gegen Selb

Selb Weiden_2Blue Devils empfangen am Sonntag die Selber Wölfe – Heute Kellerduell in Schweinfurt

Weiden. (gb) Derby und Kellerduell für die Blue Devils: Am Sonntag, 2. Februar, um 18.30 Uhr, steigt in der Hans-Schröpf-Arena der ewig junge Nachbarschlager gegen den VER Selb, wobei der souveräne Spitzenreiter aus Oberfranken als klarer Favorit anreist. Zuvor gibt es eine Einstimmung auf die Play-downs, denn heute um 20 Uhr treten die Weidener als Tabellenvorletzter bei Schlusslicht ERV Schweinfurt an.

Das vierte Match gegen die Selber Wölfe ist das insgesamt zehnte Derby in dieser Saison – einen Sieg gab es für die Devils noch nicht zu bejubeln. Erst am vergangenen Wochenende gingen die Partien in Bayreuth (2:8) und Regensburg (2:4) verloren. Trainer Peter Hampl war dabei weniger über die Abfuhr gegen die starken Tigers verärgert als über die unnötige Einbuße in der Donau-Arena, als sein Team in den letzten zehn Minuten durch dumme Strafzeiten den Sieg aus der Hand gab. “Wir haben darüber gesprochen. Ich hoffe, dass nicht nur einzelne Spieler, sondern die ganze Mannschaft merkt, dass wir 60 Minuten voll konzentriert spielen müssen und uns keine Dummheiten erlauben dürfen”, erklärte der Weidener Interimscoach.

Nur fünf Verteidiger

Den Weggang des Kanadiers Mark Soares hat Hampl ebenso zur Kenntnis genommen wie die Tatsache, dass wohl kein neuer Center für den zweiten Sturm mehr verpflichtet wird (siehe Kasten). “Der Vorstand hat sich bemüht, aber wenn der Markt nichts hergibt, kann man keinen Spieler herzaubern”, sieht Hampl diese Entwicklung gelassen. Sorgen bereitet ihn dagegen, dass wegen der Ausfälle von Florian Domke (Schulterverletzung), Johannes Schmid (Adduktoren) und Lukas Salinger (bekam in Bayreuth einen Schuss ans Handgelenk) nur fünf Verteidiger zur Verfügung stehen. Bei Domke besteht übrigens Hoffnung auf ein baldiges Comeback. “Er wird wahrscheinlich am Dienstag mit dem Training beginnen”, sagte Hampl.

0:3 und 3:6 in Selb sowie 2:8 zu Hause – bisher gingen die Blue Devils in dieser Saison gegen den Tabellenführer leer aus. Und auch diesmal sind die Rollen im Vorfeld klar verteilt, doch Peter Hampl verspricht: “Die Mannschaft wird alles geben. Mit der Unterstützung der Zuschauer werden wir versuchen, den Favoriten zu ärgern.” Wenn dieses Vorhaben gelingen soll, müssen die Weidener in erster Linie die Selber Paradereihe mit den Topscorern Kyle Piwowarczyk (28 Tore/46 Assists), Jared Mudryk (22/43) und Herbert Geisberger (25/37) in Schach halten. Das Trio ist mit 201 Scorerpunkten die stärkste Sturmreihe der Oberliga Süd.

Die Bilanz gegen die Schweinfurter, die mit Rob Torgler einen neuen Trainer haben, sieht anders aus, denn gegen das Schlusslicht gingen die Blue Devils drei Mal als Sieger vom Eis. Allerdings waren es enge Spiele: 4:2 und 3:2 zu Hause sowie 4:3 nach Verlängerung in Unterfranken.

Aufgebot Blue Devils: Huber, Engmann – Herbst, Noe, Frank, Willaschek, Schmitt – Andrasovsky, Grassi, Faschingbauer, Pronath, Waldowsky, Köbele, Zellner, Bartels, Kirchberger, Siller, Schopper

Quelle: Rudi Gebert, Der neue Tag.

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