Comeback von Daniel Willaschek bei den Blue Devils

Verteidiger Daniel Willaschek feiert nach vierwöchiger Verletzungspause sein Comeback. Die Blue Devils gastieren am Freitag bei den Selber Wölfen und empfangen am Sonntag den ERC Sonthofen. Bild: Gebert Daniel Willaschek feiert sein Comeback, dafür fällt jetzt Thomas Schreier auf unbestimmte Zeit aus: Die Blue Devils haben vor dem Derby in Selb und dem Heimspiel gegen Sonthofen erneut einen Ausfall zu beklagen. Zudem stehen keine Förderlizenzspieler zur Verfügung.

Thomas Schreier hat es im Oberpfalzderby beim EV Regensburg doch schlimmer erwischt. “Er hat einen Meniskus-Anriss. Wie lange er ausfällt, kann man noch nicht sagen”, erklärte Markus Berwanger. Dafür gab der Trainer der Blue Devils bei Daniel Willaschek grünes Licht: “Er spielt.” Der Routinier, der sich am 28. September 2016 die Schulter ausgekugelt hatte, kehrt am Freitag (Beginn 20 Uhr) im Derby bei Spitzenreiter VER Selb ins Team zurück. Das zweite Match am Wochenende bestreiten die Weidener am Sonntag ab 18.30 Uhr in der Hans-Schröpf-Arena gegen den ERC Sonthofen.

Nach dem zerfahrenen Match gegen Tölz war in Regensburg ein klarer Aufwärtstrend erkennbar.
Markus Berwanger, Trainer der Blue Devils Weiden

Die Personaldecke ist aber nicht nur wegen des Ausfalls von Thomas Schreier dünn. Hinter dem Einsatz von Mirko Schreyer, der die ganze Woche krank war, steht ein dickes Fragezeichen. Zudem kommt aus Bayreuth kein Förderlizenspieler und auch Goalie Philip Lehr wird in Nürnberg benötigt. Dennoch gibt sich Coach Berwanger vorsichtig optimistisch. Er ist überzeugt, dass die Mannschaft nach durchwachsenen Leistungen in den vergangenen Wochen wieder auf dem richtigen Weg ist. “Nach dem zerfahrenen Match gegen Tölz war in Regensburg ein klarer Aufwärtstrend erkennbar.”

Berwanger weiß, dass sich dieser Trend heute fortsetzen muss, wenn der Tabellensechste beim Spitzenreiter eine Chance haben will. Die Selber Wölfe sind in dieser Saison das Maß aller Dinge, auch wenn sie zuletzt in Landshut mit 3:7 unter die Räder gekommen sind. Für die Truppe von Trainer Henry Thom war es im 34. Pflichtspiel erst die fünfte Einbuße. “Wir wissen um die Schwere der Aufgabe und müssen bereit sein”, sagt Markus Berwanger. Natürlich müsse gegen Selb alles passen, um erfolgreich zu sein. Einen Punkt haben die Devils den Wölfen in dieser Saison abgeknöpft, zu Hause beim 2:3 nach Verlängerung. Die zweite Heimpartie ging mit 1:5 verloren. In Selb gewannen die Oberfranken beide Spiele mit 8:3 und 6:3. Mit Spannung wird erwartet, wie groß der Zuschauerzuspruch bei dem ewig jungen Derby sein wird. Beim Start in die Meisterrunde hatten alle Vereine Einbußen gegenüber den Vorrunden-Partien zu verzeichnen. “Anscheinend ist dieser Modus doch nicht der Weisheit letzter Schluss”, vermutet der Weidener Coach Berwanger.

Sonntag gegen Sonthofen

Am Sonntag kreuzt der Tabellenachte ERC Sonthofen in Weiden auf. Die Allgäuer haben sich nach einem schwachen Start (nur ein Sieg in den ersten zwölf Partien) enorm gesteigert und mit einem furiosen Endspurt noch den Einzug in die Meisterrunde geschafft. In den letzten sechs Spielen feierten die Bulls fünf Siege, unter anderem bezwangen sie zwei Mal den Tabellenzweiten EC Bad Tölz. “Sonthofen war schon immer besser, als die Platzierung ausgesagt hat. Jetzt sind sie ins Rollen gekommen”, lobt Markus Berwanger den unbequemen Gegner.

Aufgebot Blue Devils: Hönkhaus, Huber – Herbst, Nägele, Synowiec, Sevo, Willaschek, Hajek – Babic, Jirik, Heinisch, Waldowsky, Abercrombie, Schmid, Siller, Kirchberger, Pronath, Zellner, Schreyer (?)

Quelle: Rudi Gebert, Der neue Tag vom 27.01.2017.

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