Blue Devils verpassen Sensation – 3:6 in Selb

Selb WeidenWeiden verliert Derby in Selb mit 3:6 – 3:1-Führung bis zur 36. Minute – Gutes Debüt von Kosarek

Selb. (gb) Trotz der mit Abstand besten Derby-Leistung in dieser Saison haben die Blue Devils auch das dritte Duell gegen die Selber Wölfe verloren. Dabei lag am Sonntag vor über 3000 Zuschauern bis Mitte des Schlussdrittels sogar eine Sensation in der Luft, ehe der Spitzenreiter mit zwei Powerplay-Toren innerhalb von 37 Sekunden die Weichen auf Sieg stellte. Am Ende zogen die Weidener, die bis zur 36. Minute mit 3:1 geführt hatten, mit 3:6 (2:1, 1:2, 0:3) den Kürzeren.

“Wir waren heute auf keinen Fall die schlechtere Mannschaft”, sagte Devils-Coach Victor Proskuryakov. Der Russe trauerte den vergebenen Chancen beim Stand von 3:1 nach. Unter anderem scheiterte Felix Köbele in der 35. Minute mit einem Penalty am Selber Goalie Marko Suvelo. “Der Penalty war der Knackpunkt, denn mit 4:1 wäre das Match wahrscheinlich entschieden gewesen”, meinte Wölfe-Trainer Cory Holden, der von einem “hart erarbeiteten Sieg” sprach. Der VER Selb wahrte seine makellose Heimweste und fuhr im zwölften Heimspiel den zwölften Dreier ein.

Starke Anfangsphase

Bei den Blue Devils stand am Sonntag für den angeschlagenen Oliver Engmann erstmals Neuzugang Rostislav Kosarek zwischen den Pfosten. Der Deutsch-Tscheche feierte trotz der sechs Gegentore ein gelungenes Debüt. In der starken Anfangsphase des Spitzenreiters war Kosarek beim 1:0 durch Alexander Fischer in der 7. Minute machtlos. Als dann der Selber Daniel Heilman in die Kühlbox musste, ging es blitzschnell: Nach dem Bullygewinn kam die Scheibe zu Ralf Herbst und der traf nach gerade einmal fünf Sekunden Überzahl zum 1:1.

Rund eine Minute nach dem Ausgleich lieferten sich Devils-Verteidiger Benjamin Frank und Wölfe-Stürmer Herbert Geisberger eine Schlägerei, für beide gab es jeweils 2 + 2 + 10 Strafminuten. Nach dieser Aktion kippte die Partie und der Tabellenvorletzte gewann die Oberhand. Max Grassi hatte die Führung auf dem Schläger, die dann wenig später Marco Pronath gelang (13.). Die Oberfranken durften sich in dieser Phase bei Keeper Suvelo bedanken, dass sie nur 1:2 zurücklagen. Erst Ende den Drittels kamen die Wölfe in doppelter Überzahl wieder stärker auf, doch die Weidener verteidigten den knappen Vorsprung.

Auch zu Beginn des zweiten Abschnitts drängte Selb auf den Ausgleich, aber die Devils waren mit Kontern immer gefährlich. Als Florian Domke (29./Überzahl) auf 3:1 erhöhte, wackelte der Spitzenreiter. Die Weidener verpassten jedoch den K.-o.-Schlag, wobei Suvelo nicht nur bei Köbeles Penalty einen höheren Rückstand verhinderte. 20 Sekunden nach diesem Fehlschuss verkürzte Herbert Geisberger nach einem schnellen Konter auf 2:3 (36.) und die Partie war wieder offen. Christopher Schadewaldt besorgte dann im Powerplay den Ausgleich (40.).

Der Schlussabschnitt verlief ausgeglichen, bis zwei Weidener auf die Strafbank mussten. Diesen Vorteil nutzten Herbert Geisberger (49./bei 5:3-Überzahl) und Tom Fiedler (50./bei 5:4)) zu zwei Treffern “Wir haben nicht nur mit Verletzungen und Gegnern zu kämpfen, sondern auch mit Schiedsrichtern”, schimpfte Victor Proskuryakov über die Hinausstellungen. Der Widerstand der Gäste war damit gebrochen und Eric Neumann (52.) erhöhte noch auf 6:3.

Quelle: Rudi Gebert, Der neue Tag.

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