Blue Devils starten in der Oberliga

Weidener nehmen Aufstiegsrecht in die dritthöchste Liga Deutschlands wahr – Suche nach Arbeits- und Ausbildungsstellen

Weiden. Die Entscheidung ist gefallen! Nach langen Wochen schwieriger Überlegungen, verschiedenster Kalkulationen und zäher Verhandlungen steht nun fest, dass die Blue Devils ihr Aufstiegsrecht in die Eishockey-Oberliga wahrnehmen werden.

„Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen“, sagt Thomas Siller. Der Vereinschef berichtet von vielen Gesprächen mit Spielern und Sponsoren: „Letztendlich haben uns die positiven Signale überzeugt.“ Zwar seien noch weitere Zusagen von Seiten der Sponsoren vonnöten, aber die Tendenzen der bisherigen Verhandlungen seien positiv gewesen. „Ein Restrisiko bleibt immer, aber das wäre in der Bayernliga auch nicht anders gewesen“, ergänzt Schatzmeisterin Alexandra Schröpf.

Beunruhigt zeigt sich die Weidener Vorstandschaft über die Entwicklungen beim zukünftigen Ligakonkurrenten EHF Passau Black Hawks, wo kürzlich der finanzielle Rückzug in die Bezirksliga angekündigt wurde, sollte sich keine Umwandlung der Black Hawks in eine GmbH realisieren lassen. „Das beobachten wir mit Sorge. Nach dem möglichen Aufstieg von Bad Tölz in die 2. Bundesliga sind vielleicht ohnehin nur noch elf Oberliga-Teams übrig. Ohne Passau wären es nur noch zehn“, meint Siller und ergänzt: „Wir hoffen natürlich weiterhin auf mindestens elf Oberligisten.“

Dennoch sei man sehr positiv gestimmt, ob der jetzt gefällten Entscheidung: „Wir freuen uns auf die Oberliga. Die Mannschaft hat uns von Anfang an klar zu verstehen gegeben, dass sie den Schritt machen will. Entsprechend sind die Jungs jetzt hochmotiviert und wollen sich beweisen“, so 2. Vorsitzender Tobias Hacker. Klar sei aber, dass es in der Oberliga nur gegen den Abstieg gehen kann: „Unser Saisonziel ist der Klassenerhalt.“ Die Vorstandschaft zeigte sich erfreut, dass man mit der Kaderplanung schon sehr weit sei. „Das Gerüst der Mannschaft steht und mit potenziellen Neuzugängen haben wir auch schon erste Kontakte geknüpft. Das wird jetzt unsere Hauptaufgabe in den kommenden Wochen sein.“

Hinsichtlich der Verhandlungen mit potenziellen Neuzugängen hofft die Vorstandschaft des 1. EV Weiden auf weitere Unterstützung der lokalen Firmen und Unternehmen. „Etliche Spieler haben großes Interesse zu uns zu kommen, wenn wir ihnen neben dem Eishockey Ausbildungs- oder Arbeitsstellen vermitteln können“, sagt Vize-Chef Tobias Hacker. Firmenchefs könnten sich in dieser Frage jederzeit an die Vorstandschaft wenden.

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