Im Derby gegen Selb liegen die Weidener vier Mal hinten, doch am Ende können sie drei wichtige Punkte bejubeln. Martin Heinisch avanciert 47 Sekunden vor Schluss zum Matchwinner. Neuzugang Jakub Bitomsky muss noch auf sein Debüt warten.

Über 2000 Zuschauer sorgten am Freitagabend für eine prächtige Derbystimmung in der Hans-Schröpf-Arena. Spielerisch blieben zwar beiderseits Wünsche offen, doch in kämpferischer Hinsicht lieferten sich die Lokalrivalen Weiden und Selb ein Match auf hohem Niveau. Die Blue Devils überzeugten diesmal mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und feierten im Kampf um Platz zehn einen wichtigen 5:4 (2:2, 1:1, 2:1)-Erfolg.

Latta: “Top-Oberliga-Spiel”

Ins Duell Elfter (Weiden) gegen Zehnter (Selb) waren beide Teams mit Niederlagenserien gegangen. Die Blue Devils hatten fünf, die Wölfe sogar sieben Mal in Folge verloren. “Ich bin froh über den Sieg”, sagte der Weidener Coach Ken Latta, der von einem “Top-Oberliga-Spiel” sprach. “Dieses Mal hat die gesamte Mannschaft 60 Minuten hart gearbeitet und für die drei Punkte gekämpft.” Sein Kollege Henry Thom, der enorm unter Druck steht, meinte, ein Unentschieden sei gerecht gewesen. “Beide Mannschaften haben alles gegeben. Es war das beste Derby, seit ich Trainer in Selb bin. Wenn beide Teams immer so gespielt hätten wie heute, wären sie in der Tabelle um einige Plätze besser.”

Den kompletten Spielbericht gibt es bei onetz.de…