Blue Devils hoffen auf die Wende

Noe Andrasovsky Grassi Frank BayreuthAm Freitag beim EHC Klostersee – Am Sonntag kommt Spitzenreiter EHC Freiburg nach Weiden

Weiden. (gb) Auch wenn in den Derbys bei den Bayreuth Tigers (3:7) und gegen den EV Regensburg (3:4 nach Penaltyschießen) für die Blue Devils nur ein Punkt heraussprang, gibt die Leistung in beiden Partien Hoffnung für die Zukunft. “Die Mannschaft hat sich gut präsentiert”, erklärte Trainer Victor Proskuryakov.

Trotz der unbefriedigenden Tabellensituation (11./7 Punkte) herrsche eine gute Stimmung und die Spieler seien im Training mit Spaß bei der Sache, stellte der Coach fest. Der Russe weiß aber auch, dass nach nur zwei Siegen in den ersten neun Partien der Rückstand auf den achten Platz inzwischen fünf Zähler beträgt und bei weiteren Misserfolgen der Anschluss schnell verloren gehen kann.

Noe bleibt im Sturm

Bevor am Sonntag, 27. Oktober, um 18.30 Uhr, Spitzenreiter EHC Freiburg (1./23) in der Hans-Schröpf-Arena antritt, steht für die Weidener am Freitag, 25. Oktober, Beginn 20 Uhr, die richtungsweisende Partie bei Tabellennachbar EHC Klostersee (10./9) auf dem Programm. “Das sind zwei ganz schwere Aufgaben”, sagt Proskuryakov, der an den neu formierten Sturmreihen festhält. Verteidiger Barry Noe stürmt also wieder im zweiten Block mit Max Grassi und Dusan Andrasovsky.

Der EHC Klostersee ist unglücklich in die Saison gestartet. Vier Punkte holten die Grafinger in den ersten beiden Partien in Bad Tölz (4:2) und zu Hause gegen Peiting (3:4 nach Verlängerung). Doch letztlich standen sie nach zwei 0:5-Wertungen mit leeren Händen da, weil der US-Amerikaner Ben Warda ohne gültige Spielerlaubnis mitgewirkt hatte. Inzwischen hat die Truppe von Trainer Doug Irwin aber drei Siege eingefahren, wobei sie am vergangenen Sonntag mit dem 6:0 gegen die auswärtsstarken Füssener aufhorchen ließ. “Klostersee hat eine läuferisch gute, sehr aggressiv spielende Mannschaft”, spricht Proskuryakov mit Respekt vom Gegner.

Noch mehr Respekt hat der Russe vor Spitzenreiter EHC Freiburg, der auswärts alle fünf Spiele gewonnen hat. “Freiburg ist hungrig auf Erfolge und will wieder nach oben. Der EHC hat eine der besten Mannschaften der Liga, mit super Ausländern”, lobt der Devils-Trainer vor allem die Tschechen Milos Vavrusa (Abwehr) und David Appel (Angriff). Appel (16 Scorerpunkte) bildet zusammen mit Jakub Wiecki (16) und Routinier Patrick Vozar (15) eine brandgefährliche Sturmreihe. An der Bande der Breisgauer steht ein in Weiden guter Bekannter: Leos Sulak. Der 57-jährige Deutsch-Tscheche führte die Blue Devils im Jahr 2003 in die 2. Bundesliga und damit zum größten Erfolg der Vereinsgeschichte.

Aufgebot Blue Devils: Huber, Engmann – Domke, Bogner, Herbst, Frank, Schmitt, Schmid – Waldowsky, Musial, Schreier, Andrasovsky, Grassi, Noe, Zellner, Bartels, Köbele, Kirchberger, Faschingbauer, Schopper, Pronath

Quelle Text und Bild: Rudi Gebert, Der neue Tag.

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