Blue Devils gehen erneut leer aus – 0:4 in Weißwasser

Schmid Schopper WeißwasserMit 0:4 zweite Niederlage gegen die Lausitzer Füchse – Trainer Proskuryakov dennoch zufrieden

Weißwasser. (gb) Die Blue Devils haben erwartungsgemäß auch das zweite Testspiel gegen die Lausitzer Füchse verloren. Eine Woche nach dem 0:3 in Weiden zog der Oberligist am Sonntag in Weißwasser gegen den DEL-2- Club mit 0:4 (0:2, 0:2, 0:0) den Kürzeren.

Trainer Victor Proskuryakov musste in der Lausitz neben Dusan Andrasovsky auch auf Marcel Waldowsky verzichten. “Dusan wollte wegen seiner Leistenprobleme noch einmal pausieren, er wird dann am Dienstag richtig ins Training einsteigen”, erklärte der Russe. Das Fehlen von Waldowsky hatte dagegen einen erfreulichen Grund. Er verzichtete auf die Reise nach Weißwasser, weil seine Lebensgefährtin kurz vor der Entbindung steht.

Bartels verletzt raus

Trotz der beiden Ausfälle agierte Proskuryakov wieder mit vier Sturmreihen – auch als Florian Bartels zu Beginn des zweiten Drittels verletzt ausschied. “Er bekam den Schläger auf die Nase, es ist aber nichts Schlimmeres”, gab der Trainer Entwarnung. Bartels Centerposition übernahmen fortan abwechselnd Max Grassi und David Musial. In der Abwehr beließ es der Russe wieder bei drei Pärchen. Sven Schalamon blieb auf der Bank, Lukas Salinger bekam im Schlussdrittel ein paar Eiszeiten. Zwischen den Pfosten stand Daniel Huber, dem Proskuryakov “eine sehr gute Leistung” attestierte.

Zu Beginn kamen die Blue Devils ziemlich schwer in die Gänge. “Wir sind relativ spät in Weißwasser angekommen und hatten kaum Zeit zum Aufwärmen”, sagte der Weidener Coach. Seine Spieler standen zu tief, kamen nicht in die Zweikämpfe und leisteten sich viele Fehler im Pass-Spiel, in stocktechnischer Hinsicht und bei der Abstimmung. Das nutzte der Zweitligist, der bereits am Freitag in die Saison startet, zu zwei Treffern durch Casey Pierro-Zabotel (7. Minute) und Peter Boon (17.).

Ab dem zweiten Drittel kamen die Oberpfälzer gegen den Favoriten besser ins Spiel und auch zu Möglichkeiten. “Da hat in der einen oder anderen Situation ein bisschen das Glück gefehlt. Und auch der Lausitzer Torwart hat stark gehalten”, sah Proskuryakov als Gründe dafür, dass auch im zweiten Match gegen die Füchse kein Tor gelang. Obwohl auch die Weidener Defensive jetzt besser stand, erhöhten die Gastgeber durch Christoffer Kjärgaard (36.) und Felix Schümann (39.) auf 4:0. Damit war die Luft raus und die Partie entschieden. Im torlosen Schlussdrittel taten sich beide Teams nicht mehr weh.

Trotz der Niederlage war Victor Proskuryakov mit Ausnahme des ersten Drittels mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden: “40 Minuten war kein Klassenunterschied zu sehen. Wir haben in Unterzahl sehr gut gespielt und kein Gegentor zugelassen. Insgesamt hat die Mannschaft gekämpft und gezeigt, dass es von Woche zu Woche aufwärts geht. Wir sind auf einem guten Weg.”

Quelle: Rudi Gebert, Der neue Tag.

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