Beim EHC Freiburg ohne Chance – 0:5-Niederlage

Devils nach Niederlage gegen KlosterseeBlue Devils unterliegen dem Tabellenzweiten mit 0:5 – Auch Dusan Andrasovsky verletzt

Freiburg. (gb) Der EHC Freiburg war für die Blue Devils am Sonntagabend eine Nummer zu groß. Die Weidener waren beim Tabellenzweiten über weite Strecken chancenlos und zogen klar mit 0:5 (0:3, 0:1, 0:1) den Kürzeren.

“Freiburg war sehr stark, vor allem im ersten Drittel”, lobte Devils-Trainer Victor Proskuryakov den Gegner. Aufgrund der personell schwierigen Situation hielt er sich mit Kritik an seiner Mannschaft zurück. Marcel Waldowsky fehlte wegen einer Oberschenkelverletzung, Marco Pronath wegen einer am Samstag im Juniorenspiel erlittenen Rippenprellung. Zudem musste Dusan Andrasovsky frühzeitig passen, der Slowake plagt sich schon wieder seit etwa zwei Wochen mit Leistenproblemen herum. Mitte der Partie kassierte dann Verteidiger Benjamin Frank eine Spieldauerdisziplinarstrafe und musste vorzeitig unter die Dusche.

“Die Strafe war zu hart, es war ein unglücklicher Check gegen die Bande”, meinte Proskuryakov, der von “einer sehr interessanten Aufteilung der Strafen” sprach. Seine Mannschaft bekam zwölf Minuten plus die große Strafe gegen Frank, Freiburg erhielt die einzige Zwei-Minuten-Strafe kurz vor Spielende. In diesem Zusammenhang lobte der Devils-Trainer das Unterzahlspiel seiner Mannschaft, die nur bei einer angezeigten Strafe ein Gegentor kassierte.

Während bei den Blue Devils der kurze Aufwärtstrend (Siege gegen Erding und Bad Tölz) längst Vergangenheit ist, hatten sich die Freiburger am Freitag aus ihrer “kleinen Krise” geschossen. In Schweinfurt lagen die Breisgauer nach 40 Minuten mit 1:4 zurück, doch im Schlussdrittel trafen sie vier Mal ins Schwarze und siegten noch mit 5:4. Entsprechend beflügelt begann die Mannschaft des früheren Weidener Erfolgstrainers Leos Sulak gegen die Blue Devils. Der Tabellenzweite agierte sehr aggressiv und setzte die Oberpfälzer von Beginn an stark unter Druck. Die Folge waren die frühen Treffer durch Anton Bauer (4. Minute) und Steven Billich (9.). Noch im ersten Drittel legte Nikolas Linsenmaier (19.) bei einer angezeigten Strafe das 3:0 nach.

Trotz des klaren Rückstands attestierte Proskuryakov seiner Mannschaft, dass sie weiter gekämpft und alles versucht habe. Doch nach dem Ausfall von Dusan Andrasovsky war auch die erste Reihe – Max Grassi spielte dann mit Jakub Faschingbauer und Felix Köbele – nicht mehr in der Lage, den starken Freiburgern Paroli zu bieten. Erneut Nikolas Linsenmaier (32.) und Tobias Kunz (57.) erhöhten zum 5:0-Endstand.

Proskuryakov hofft jetzt, dass bis zum Derby-Wochenende mit den Heimspielen am Freitag, 6. Dezember, gegen Regensburg, und am Sonntag, 8. Dezember, gegen Bayreuth, der eine oder andere Verletzte zurückkommt. Abwehrspieler Benjamin Frank ist am Freitag gesperrt.

Quelle Text und Bild: Rudi Gebert, Der neue Tag.

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