“Allgäuer Tage” für die Blue Devils

Neun Spiele sind in der Hauptrunde der Oberliga Süd noch zu absolvieren. Neun Partien, in denen sich entscheidet, ob die Blue Devils die Play-offs erreichen oder in die Verzahnungsrunde mit den Bayernligisten müssen. Ein Vorteil: Die Weidener haben es selbst in der Hand, sie können sich ohne Schützenhilfe den achten Platz sichern. 

Nach dem 4:0-Sieg im Sechs-Punkte-Spiel gegen den EV Lindau (8./30 Punkte) gehen die Blue Devils (9./30) gestärkt ins Restprogramm der Oberliga-Hauptrunde mit neun Spielen bis zum 14. Januar. Dabei bekommen es die Weidener sechs Mal mit Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte und nur noch mit drei Top-Teams zu tun. “Ich glaube, dass wir das Potenzial haben, um die Play-offs zu erreichen. Und wir haben es selbst in der Hand”, erklärte Milan Mazanec. Natürlich könne im Sport alles passieren. “Aber mit der Leistung, der Begeisterung und der Konsequenz wie im letzten Spiel, habe ich keine Angst”, so der Trainer der Blue Devils weiter.

Mit der Leistung, der Begeisterung und der Konsequenz wie im letzten Spiel, habe ich keine Angst.
Milan Mazanec, Trainer der Blue Devils Weiden

Zwei Mal gegen Sonthofen, zwei Mal gegen Memmingen – “Allgäuer Tage” stehen bis zur Jahreswende im Terminkalender der Blue Devils. Auftakt ist am Freitag um 20 Uhr beim ERC Sonthofen (7./33), am 26. Dezember (zweiter Weihnachtsfeiertag) um 18.30 Uhr gastiert der ECDC Memmingen (10./21) in der Hans-Schröpf-Arena. Weiter geht’s am Donnerstag (28. Dezember) in Memmingen und am Samstag (30. Dezember) zu Hause gegen Sonthofen.

Hendrikson fraglich

“Wir haben gut trainiert, die Kondition stimmt”, hat Mazanec vor dem harten Programm keine Sorgen, was die körperliche Verfassung seiner Spieler betrifft. Auch personell ist fast alles im Lot, lediglich hinter dem Einsatz von Verteidiger Peter Hendrikson (Rippenprellung) steht ein Fragezeichen. Bei den Formationen gibt es keine Änderungen. Zwischen den Pfosten steht der gegen Lindau stark haltende Johannes Wiedemann.

An den unbequemen ERC Sonthofen haben die Blue Devils gute und schlechte Erinnerungen. “Zu Hause haben wir uns selbst geschlagen, da haben wir billige Gegentore kassiert”, blickt Mazanec auf die 3:7-Heimpleite zurück. Doch schon zwei Tage später revanchierten sich die Weidener und gewannen im Allgäu mit 4:2. “Da waren wir clever, taktisch gut, geduldig und haben mit viel Einsatz gespielt. So müssen wir auch heute auftreten”, meint der Devils-Coach.

Gegen Neuling Memmingen gingen die Blue Devils zwei Mal als Sieger vom Eis, wobei sie zu Hause erst nach Penaltyschießen mit 5:4 gewannen. Beim 8:1 in Memmingen erwischten die Oberpfälzer einen Tag, an dem alles klappte. “Daran dürfen wir den Gegner aber nicht messen. Wir müssen auf dem Boden bleiben”, warnt Mazanec vor Überheblichkeit.

Aufgebot Blue Devils: Wiedemann, Lala -Heider, Noe, Schusser, Willaschek, Herbst, Schreyer, Hendrikson (?), Lehner – Heinisch, Straka, Pronath, Siller, Abercrombie, Waldowsky, Pauker, Kirchberger, Stähle, Zellner, Kroschinski

Quelle: Rudi Gebert, Der neue Tag vom 22.12.17.