4:3 gegen Peiting – Sieg im Penaltyschießen

Die Blue Devils besiegten am Sonntag den EC Peiting mit 4:3 nach Penaltyschießen. Der Weidener Goalie Philip Lehr parierte im Penaltyschießen gegen beide Peitinger Schützen (im Bild gegen Martin Andrä). Bild: GebertGehen die Blue Devils als Sechster oder Siebter in die Play-offs? Die Entscheidung fällt am kommenden Wochenende zum Abschluss der Meisterrunde. Am Sonntag holten die Weidener zwei Punkte gegen den Tabellenvierten EC Peiting. 

Erneut stark ersatzgeschwächt besiegten die Blue Devils am Sonntag den EC Peiting mit 4:3 (2:2, 0:1, 1:0, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen. “Meine Mannschaft hat aufopferungsvoll gekämpft. Wir dürfen nicht vergessen, dass vier Spieler gefehlt haben”, sagte der Weidener Trainer Markus Berwanger, der noch ergänzte: “Hoffentlich sind wir bald wieder komplett.”

Gästecoach Sebastian Buchwieser war mit der Leistung seiner Mannschaft nur im ersten Drittel zufrieden. Der “Genickschlag” war für ihn, als sein Team den Zwischenstand aus Regensburg (5:0 gegen Deggendorf, Endstand 8:1) erfahren hatte. Ab diesem Zeitpunkt sei klar gewesen, dass die Peitinger von Deggendorf nicht mehr von Platz vier verdrängt werden können.

Auch Herbst fällt aus

Bei den Devils fehlten wie am Freitag die verletzten Michael Kirchberger und Thomas Schreier sowie der erkrankte Patrick Schmid. Zudem fiel noch Verteidiger Ralf Herbst (muskuläre Probleme im Nacken) aus. Dafür war Marcel Waldowsky wieder dabei und neben dem stark haltenden Keeper Philip Lehr standen mit Patrik-Oliver Rypar und Lucas Fröhlich zwei weitere Förderlizenzspieler zur Verfügung. Rypar stürmte im zweiten Block mit Waldowsky und Matt Abercrombie. Fröhlich begann in der dritten Reihe neben Philipp Siller und Marco Pronath, wurde aber dann von Lukas Zellner abgelöst. In der Abwehr bildete Berwanger mit Marius Nägele und Daniel Willaschek sowie David Hajek und Mirko Schreyer zwei neue Pärchen.

Im zähen ersten Drittel sprach Berwanger von einem “eher taktischen Spiel”. Beide Teams neutralisierten sich über weite Strecken. Pech hatte Philipp Siller in der 8. Minute mit einem Pfostenschuss. Wenig später leistete sich Marius Nägele im eigenen Drittel einen Fehlpass und Ty Morris (9.) brachte die Gäste in Führung. Zwei Sekunden nach Ablauf einer Peitinger Strafzeit erzielte Martin Heinisch (14.) den Ausgleich. 41 Sekunden später war der Weidener Doppelschlag perfekt – Philipp Siller (15.) traf zum 2:1. Doch die Freude währte nicht lange, Brad Miller (17.) besorgte den Gleichstand.

Den zerfahrenen zweiten Abschnitt bezeichnete Gästetrainer Buchwieser als “Lari-Fari-Spiel”, Berwanger als “ein Hin und Her mit Chancen auf beiden Seiten”. Während Ales Jirik mit einem Lattentreffer Pech hatte, markierte auf der Gegenseite Dominik Krabbat (37.) in Überzahl das 3:2. Die Blue Devils gaben nicht auf und kamen zum verdienten Ausgleich. In der 44. Minute steuerte Marcel Wal-dowsky alleine auf Goalie Florian Hechenrieder zu und schloss eiskalt ab.

Der Rest der regulären Spielzeit und die Verlängerung blieben torlos, so dass die Entscheidung im Penaltyschießen fallen musste. Und hier hatten die Blue Devils die besseren Schützen: Matt Abercrombie und Marcel Waldowsky trafen, lediglich Ales Jirik scheiterte. Auf der Gegenseite parierte Philip Lehr gegen Florian Stauder und Martin Andrä.

Freitag kommt Landshut

Mit dem Zusatzpunkt haben die Blue Devils (6./59) zwei Spiele vor Ende der Meisterrunde den sechsten Platz vor dem punktgleichen ERC Sonthofen (7./59) behauptet. Am Sonntag, 5. März, treffen beide Teams im Allgäu aufeinander. Zuvor empfangen die Weidener am Freitag, 3. März, den EV Landshut (8./52), der nach der 3:4-Heimniederlage gegen Sonthofen als Achter in die Play-offs geht.

Quelle: Rudi Gebert, Der neue Tag vom 27.02.2017.

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