Die Blue Devils knüpfen am Sonntag nahtlos an die zuletzt schwachen Heimauftritte an. Gegen den ERC Sonthofen starten sie erst zur Aufholjagd, als sie schon fast aussichtslos zurückliegen. Vergeblich.

Am 17. November feierten die Blue Devils im Oberpfalzderby gegen den EV Regensburg mit 4:3 nach Verlängerung den letzten Heimsieg. Seitdem läuft es in der Hans-Schröpf-Arena nicht mehr: 1:4 gegen Füssen, 4:8 gegen Riessersee und am Sonntag 4:6 (1:0, 0:4, 3:2) gegen den ERC Sonthofen. Die Allgäuer sind seit Jahren nicht gerade ein Lieblingsgegner der Weidener. Doch Angstgegner hin oder her: Was die Blue Devils in den ersten 40 Minuten boten, war erschreckend schwach und völlig indiskutabel. Die Minuskulisse von nur 855 Zuschauern quittierte die Leistung zur zweiten Drittelpause mit Pfiffen. Erst im Schlussabschnitt wachte die Truppe von Trainer Ken Latta auf, doch die Aufholjagd war nicht mehr von Erfolg gekrönt.

Latta mit Geduld am Ende

“Wenn man nur 20 Minuten Eishockey spielt und hart arbeitet, kann man nicht gewinnen. Das zweite Drittel haben wir wie eine Woche zuvor gegen Garmisch wieder mit 0:4 verloren. Im Schlussdrittel haben wir alles versucht. In Überzahl hatten wir die Chance zum Ausgleich, doch dann unterlief ein grober Fehler”, sagte der Weidener Coach. Solche individuellen Fehler würden immer Tore kosten, ärgerte sich Latta und drohte mit Konsequenzen. “Ich werde mit einigen Spielern reden. Ich habe langsam keine Geduld mehr.”

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