0:7-Klatsche beim EC Peiting

Grassi gegen FüssenBlue Devils nach 17 Minuten schon 0:5 zurück – Änderung der Sturmreihen wirkungslos

Peiting. (gb) Rabenschwarzes Wochenende für die Blue Devils! Der 2:6-Heimpleite am Freitag gegen den EV Füssen folgte am Sonntag eine 0:7 (0:5, 0:0, 0.2)- Klatsche beim EC Peiting. Die Mannschaft von Trainer Victor Proskuryakov steckt offensichtlich in einer schweren Krise und muss die Talfahrt schnellstens stoppen, um nicht frühzeitig den Anschluss an die Play-off-Plätze zu verlieren.

Der Devils-Coach krempelte seine ersten beiden Sturmreihen um, der Erfolg stellte sich jedoch nicht ein. Thomas Schreier wechselte in den ersten Block zu David Musial und Marcel Waldowsky, die zweite Formation bildeten Dusan Andrasovsky, Max Grassi und Felix Köbele. „Chancen waren da, aber wir treffen einfach das Tor nicht“, ärgerte sich der Russe. Allerdings gab es Möglichkeiten erst im zweiten und dritten Drittel, denn in den ersten 20 Minuten sahen die Weidener kein Land und lagen mit 0:5 zurück. Die ersten drei Gegentore fielen in Unterzahl, wobei Proskuryakov mit einigen Entscheidungen von Hauptschiedsrichter Bidoul nicht einverstanden war. „Da gab es Strafen, die nur er gesehen hat“, erklärte der Devils-Trainer.

Drei Überzahl-Tore zum 3:0 Die Peitinger wollten sich unbedingt für die Play-off-Pleite in der vergangenen Saison revanchieren und legten von Beginn an ein hohes Tempo vor. Zwischen der 5. und 13. Minute marschierten fünf Weidener Spieler in die Kühlbox und die Gastgeber nutzten die Powerplay-Möglichkeiten jeweils mit Schüssen von der
blauen Linie zur 3:0-Führung. Das 1:0 erzielte Michael Fröhlich (5.), den zweiten und dritten Treffer markierte Lubos Velebny (9. und 13.). Beim 3:0 saßen sogar zwei Weidener auf der Strafbank.

Proskuryakov reagierte und nahm in der 16. Minute Goalie Oliver Engmann vom Eis. Sein Nachfolger Daniel Huber stand gerade 14 Sekunden zwischen den Pfosten, da schlug die Scheibe zum 4:0 ein – Torschütze war Martin Guth (16.). Doch damit nicht genug: Eine Minute später erhöhte Michael Fröhlich sogar auf 5:0 (17.). „Wir haben in der Pause gesprochen und uns vorgenommen, weiterzukämpfen“, sagte Proskuryakov. Und es wurde auch etwas besser, allerdings auch deswegen, weil Peiting im Gefühl der klaren Führung einen Gang zurückschaltete. „Im zweiten und dritten Drittel waren wir zumindest bei fünf gegen fünf nicht schlechter“, meinte der Devils-Trainer. Es habe jedoch trotz vieler Chancen das Glück im Abschluss gefehlt.

Im Schlussabschnitt zog Peiting das Tempo wieder an, zudem hagelte es erneut Strafzeiten gegen die Blue Devils. In doppelter Überzahl machte Manfred Eichberger(48.) das halbe Dutzend voll. Den 7:0-Endstand besorgte Dominic Krabbat (53.). Im Gegensatz zum Freitagspiel gegen Füssen wollte Proskuryakov seiner Mannschaft diesmal keinen Vorwurf machen. „Die Jungs haben gekämpft, soweit es der Schiedsrichter zugelassen hat.“ Vielleicht habe auch ein bisschen die Kraft gefehlt, „denn wir hatten zuletzt viele kranke Spieler.”

Quelle: Rudi Gebert, Der neue Tag.

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