„Werbung für die Bayernliga“

Spielgruppenleiter Wolfgang Klose zu Besuch in Weiden – „Bayernliga die beste Amateurliga Deutschlands“

Weiden. Als am vergangenen Freitag nach dem Heimsieg der Blue Devils gegen den EHC Waldkraiburg die Schlusssirene heulte, war Wolfgang Klose in seiner Funktion als Vorstand des Gastvereins wohl nicht ganz zufrieden. 3:5 hieß es aus Sicht der Waldkraiburger nach 60 Minuten. Doch als Spielgruppenleiter fiel sein Fazit mehr als positiv aus: „Das Spiel war eine gute Werbung für die Bayernliga.“ Dabei lobte Klose vor allem die „gute Stimmung“ und den Zuschauerzuspruch in Weiden nach dem „engen Spiel“.

Während des Spiels der Blue Devils gegen Waldkraiburg: Spielgruppenleiter Wolfgang Klose (Mitte) mit Schriftführer Wolfgang Schalamon (links) und Pressesprecher Thomas Gajewski (rechts). Bild: Rudi Gebert.

 

14 Spiele sind in dieser Bayernliga-Saison bislang absolviert und Klose ist zufrieden: „Die Liga rückt wieder enger zusammen, anfangs gab es noch einige Überraschungen“, so Klose. Seit der Deutschland-Cup-Pause haben sich die Verhältnisse in der Tabelle geändert, hohe Spannung bleibt garantiert. Das zeige ihm, dass „die Bayernliga eine starke Liga ist. Wir sind auf einem guten Weg.“ Für ihn habe die Bayernliga sogar Vorbildcharakter: „Die Bayernliga ist die beste Amateurliga Deutschlands.“ Vor allem aufgrund der guten Führung, die den Vereinen Planungssicherheit garantiere. Klose: „Jeder weiß Bescheid.“
Viel diskutiert wurde im vergangenen Sommer um die Oberliga, die schließlich doch mit nur neun Vereinen an den Start gegangen ist. „Die Oberliga wird sich fangen“, sagt Klose, „auch ohne Ligenreform.“ Schließlich sei es „mit ein, zwei gezielten Verstärkungen“ für die Bayernligavereine kein Problem, in der Oberliga mitzuhalten, da ist sich der Spielgruppenleiter sicher. Zwei Bayernligisten werden nach dieser Saison in die Oberliga aufsteigen, so sehen es die Bestimmungen vor. Klose: „Ich denke, dass Schweinfurt und Sonthofen die Favoriten sind.“
Insgesamt ist Wolfgang Klose also zufrieden mit seiner Bayernliga, ein Punkt bleibt aber doch immer umstritten: die Schiedsrichter. Klose sieht die Vereine in der Pflicht: „Man darf nicht immer nur auf die Schiedsrichter schimpfen, aber dann selbst keine stellen“. Kloses Appell richtet sich an die Clubs, junge Leute zu ermutigen, Schiedsrichter zu werden: „Da müssen die Vereine initiativ werden.“ Ein Kritikpunkt, den man beim 1. EV Weiden gelassen zur Kenntnis nimmt: In diesem Jahr haben gleich drei Weidener die Schiedsrichterausbildung absolviert, damit stellt der EV vier der insgesamt 28 Schiedsrichter in der Region.

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