Es war ein bitterer Abend für die Weidener. Gegen die Lindau Islanders gab es für dezimierte Devils am Ende nichts zu holen. Neben Thomas Rubes, Martin Heinisch und Luca Endres musste Weidens Trainer Ken Latta außerdem auf Mirko Schreyer verzichten. Das Fehlen dieser Leistungsträger machte sich während des Spiels auch deutlich bemerkbar.

Es war knapp eine Minute gespielt, da kamen die Gäste aus Lindau bereits zum ersten Treffer. Daniel Schwamberger nutzte die erste Überzahlsituation prompt aus und versenkte die Scheibe im Tor von Philip Lehr. Es war wenig zu sehen von den Blue Devils. Dennoch gelang es ihnen in der 10. Spielminute den Ausgleichstreffer zu erzielen. Ebenfalls in Überzahl war es Marius Schmidt der einen Distanzschuss von Barry Noe unhaltbar abfälschen konnte. Die Mannschaft von Ken Latta kam jetzt etwas besser ins Spiel und belohnte sich wenige Minuten später sogar mit dem Führungstreffer. Michael Kirchberger zog von der Blauen Linie ab und diesmal war es Marco Habermann, der den Puck ins Tor ablenken konnte. Somit ging es mit einen Spielstand von 2:1 in die erste Pause.

Die Lindauer kamen, wie bereits im ersten Drittel, sehr schwungvoll aufs Eis und erzielten in der 22. Spielminute den Ausgleich zum 2:2. Nach einer schönen Einzelaktion war es Andreas Farny, der sich in die Torschützenliste eintragen durfte. Die Weidener erarbeiteten sich zwar noch einige Chancen im zweiten Spielabschnitt aber Lindaus Keeper Lucas Di Berado hielt seinen Kasten sauber.

Das letzte Drittel begann wieder mit einen Paukenschlag. Es waren noch keine 60 Sekunden gespielt, da musste Philip Lehr erneut hinter sich greifen. Klingler nutzte ein weiteres Überzahlspiel zum erneuten Führungstreffer. Die Inslanders hatten aber noch lange nicht genug. Zwei Minuten später war es Mark Heatley, der den Spielstand auf 2:4 hochschrauben konnte. Die Blue Devils brauchten ein wenig um die passende Antwort zu finden. Zwölf Minuten vor dem Ende war es dann Louis Latta, der den Anschlusstreffer erzielen konnte. Die Hoffnung auf den Ausgleich währte allerdings nur kurz. Daniel Schwamberger war es, der den alten zwei Tore Vorsprung wieder herstellen konnte.

Barry Noe, der eine gute Partie machte, gelang es zwar noch einmal den Rückstand zu verkürzen aber die Lindau Islanders hatten wieder eine Antwort parat. Vier Minuten vor dem Ende war es abermals Heatley, der die Scheibe im Kasten von Philip Lehr versenken konnte. Das Spiel war damit gelaufen und die Islanders gewannen nicht unverdient mit 4:6.

Nach einer kurzen Weihnachtspause geht es für die Blue Devils am 26.12. bereits weiter gegen die River Kings aus Landsberg. Anpfiff ist um 18 Uhr. Das Spiel kann wie gewohnt auf SpradeTV verfolgt werden.