Unglückliche Derby-Niederlage – 3:4 n.P. gegen Regensburg

BGrassi gegen Füssenlue Devils 3:4 nach Penaltyschießen gegen den EV Regensburg – 3:1 bis zur 48. Minute

Weiden. (gb) Der unglückliche Ausgang des Oberpfalzderbys gegen den EV Regensburg passt zur momentanen Situation der Blue Devils. Bis zur 48. Minute führten die Weidener mit 3:1 und waren auf dem besten Weg zum erhofften Befreiungsschlag. Doch die Regensburger glichen noch aus und am Ende zogen die Blue Devils mit 3:4 (2:0, 1:1, 0:2, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen den Kürzeren.

Trotz der vierten Niederlage in Folge setzten die Devils den am Freitag in Bayreuth begonnenen Aufwärtstrend fort. „Leider haben wir am Ende zwei Punkte verschenkt“, sagte Trainer Victor Proskuryakov. „Wichtig ist, dass wir heute die gute Leistung, die wir in Bayreuth über 50 Minuten boten, wiederholt haben. Diesmal über 65 Minuten. Darauf können wir aufbauen.“ Der Russe ist überzeugt, dass seine Mannschaft durch dieses Spiel ein Stück zusammengewachsen ist. Auch David Musial bewertete die Leistung positiv: „Wir haben gut gespielt und dieser eine Punkt ist ein wichtiges Erfolgserlebnis. Irgendwie müssen wir schnell raus aus dieser schwierigen Situation.“ Gästecoach Rob Leask sprach von einem „typischen Derby, hart umkämpft und mit vielen Chancen auf beiden Seiten“. Nach einem schlechten Start mit vielen Strafzeiten habe seine Mannschaft Charakter gezeigt und immer an den Sieg geglaubt.

2:0 nach dem ersten Drittel

Die Blue Devils begannen vor rund 2000 Zuschauern in der überraschend nicht ausverkauften Hans- Schröpf-Arena sehr engagiert und in der Defensive sehr konzentriert. Als sich die Domstädter eine Reihe von Strafzeiten leisteten, gelang Dusan Andrasovsky in doppelter Überzahl das 1:0 (17. Minute). Die Gastgeber setzten nach und 20 Sekunden vor Drittelende erhöhte Verteidiger Florian Domke auf 2:0. In den ersten 20 Minuten war von Regensburg offensiv wenig zu sehen, doch die Gäste legten zu. Dem ersten Regensburger Tor durch Andreas Tahedl (28.) ging allerdings ein unglücklicher Scheibenverlust voraus.

Doch die Weidener blieben die Antwort nicht lange schuldig. Marcel Waldowsky umkurvte in Überzahl den EVR-Kasten und stellte den alten Abstand wieder her (32.). Diesen Vorsprung verteidigten die Blue Devils bis zur 48. Minute eigentlich recht souverän, dann brachte Ex- Nationalspieler Petr Fical die Gäste zurück ins Spiel. Die für Proskuryakov und Musial spielentscheidende Szene folgte in der 51. Minute. Die Scheibe lag im Regensburger Tor, doch Hauptschiedsrichter Vogl erkannte den Treffer nicht an. Zudem schickte er Felix Köbele wegen Behinderung in die Kühlbox. Statt 4:2 stand es sieben Sekunden später 3:3 – Torschütze war Tomas Schmidt.

„Diese Strafe habe ich nicht verstanden“, sagte Musial und der Devils- Coach kündigte an, er wolle sich diese Aktion auf Video anschauen. Nach dem Ausgleich stand das Match auf des Messers Schneide. Zunächst hatte Regensburg Vorteile und einige Chancen, in der Schlussphase und in der Verlängerung hätten die Devils einige Male für die Entscheidung sorgen können. Schließlich kam es zum „Glücksspiel“ Penaltyschießen – mit dem glücklicheren Ende für Regensburg.

Nur Waldowsky trifft

Nach sechs Schützen stand es 1:1. Für Weiden traf Marcel Waldowsky, Dusan Andrasovsky und Max Grassi scheiterten an Goalie Martin Cinibulk. Für den EVR war Petr Fical erfolgreich, Keeper Daniel Huber blieb Sieger gegen Artur Tegkaev und Tomas Schmidt. Nachdem David Musial an Cinibulk gescheitert war, machte der US-Amerikaner Brandon Nunn den Sieg für die Gäste perfekt.

Quelle Text: Rudi Gebert, Der neue Tag.

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