Starke Goalies, schwaches Spiel – Blue Devils unterliegen Peiting mit 1:2

Kirchberger PeitingBlue Devils unterliegen Peiting mit 1:2 – Weidener verschlafen die Anfangsphase

Weiden. (gb) Total verschlafene Anfangsphase, schwaches Überzahlspiel: Diese beiden Faktoren waren am Freitagabend hauptverantwortlich für die Heimniederlage der Blue Devils gegen den EC Peiting. Zwei Tore erzielten die Gäste in den ersten fünf Minuten – und das reichte ihnen zum Sieg, weil die Weidener nur einmal ins Schwarze trafen.

Die Partie vor nur rund 1000 Zuschauern lebte vom Kampf und von der Spannung, spielerisch war es ein schwaches Oberliga-Match. Darin waren sich in der Pressekonferenz auch die beiden Trainer einig. “Es war kein schönes Spiel, auf beiden Seiten”, sagte der Peitinger Coach John Sicinski. “Dem kann ich mich nur anschließen”, meinte Devils-Trainer Peter Hampl.

“Heute zählen nur die drei Punkte, sonst kann ich mich nur über sehr wenig freuen. Der Kampf in Unterzahl war o. k. und unser Torhüter hat gut gehalten”, meinte Sicinski. Doch nicht nur der Peitinger Keeper Florian Hechenrieder hatte einen super Tag erwischt. Auf der Gegenseite lieferte auch Devils-Goalie Daniel Huber eine bärenstarke Leistung ab. Der 28-Jährige, der drei Monate verletzt war, scheint rechtzeitig vor den Play-downs in die Form der vergangenen Saison zu kommen.

0:2 nach fünf Minuten

“Wir waren wohl mit den Gedanken noch in der Kabine”, beschrieb Peter Hampl den Auftritt seiner Mannschaft in den ersten Minuten. In dieser Phase sei aus seiner Sicht das Match bereits entschieden worden. Peiting nutzte die Schlafmützigkeit der Weidener und ging durch Florian Stauder (3. Minute) und Michael Baindl (5./Unterzahl) früh mit 2:0 in Führung. Vor allem beim zweiten Gegentor leisteten sich die Blue Devils in Überzahl einen kollektiven Aussetzer, Torschütze Baindl stand schließlich mutterseelenallein vor Daniel Huber. Erst mit dem Anschlusstor durch Michael Kirchberger (10.) kamen die Gastgeber besser ins Spiel – in den restlichen 50 Minuten sollte aber kein Treffer mehr gelingen. “Mit einem Tor kann man nicht gewinnen. Wir haben spielerisch einfach kein Mittel gegen die Peitinger gefunden”, analysierte Hampl nach der Partie.

Im zweiten Abschnitt gingen die Blue Devils viel aggressiver zu Werke als zuvor. Es ergaben sich nun auch mehr Möglichkeiten, doch Michael Kirchberger, Dusan Andrasovsky und zwei Mal Felix Köbele scheiterten an Hechenrieder. Doch auf der Gegenseite musste auch Huber ständig hellwach sein. In der 37. Minute gab es dann eine umstrittene Szene. Kevin Schmitt prallte mit dem Peitinger Anton Saal zusammen. Der Weidener Verteidiger kassierte wegen eines angeblichen Checks gegen den Kopf eine Spieldauerdisziplinarstrafe, weil Saal leicht an der Nase blutete.

Kein Tor bei 6 gegen 3

Die fünfminütige Unterzahl überstanden die Devils unbeschadet, zu Beginn des Schlussabschnitts waren sie eine Minute lang sogar mit zwei Mann weniger auf dem Eis. In dieser Phase, so etwa bis zur 46. Minute, hielt Daniel Huber seine Mannschaft mit vier, fünf tollen Paraden im Spiel. In der letzten Viertelstunde leisteten sich die Gäste vier Strafzeiten, doch die Weidener konnten kein Kapital daraus schlagen. Selbst in den letzten 40 Sekunden, als zwei Peitinger in der Kühlbox saßen und Torwart Huber vom Eis ging, gelang mit sechs gegen drei nicht mehr der Ausgleich. “Leider hat im Powerplay heute nichts geklappt. Da gibt es viel zu verbessern”, erklärte Trainer Hampl.

Quelle: Rudi Gebert, Der neue Tag.

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