Pokal-Aus für die Blue Devils

3:6 beim EV Duisburg – Personell geschwächte Weidener brechen im Schlussdrittel ein

Duisburg. (gb) Schnell 0:2 hinten, dann bis ins Schlussdrittel hinein 3:2 geführt und am Ende mit 3:6 (1:2, 2:0, 0:4) verloren – das Match beim EV Duisburg war für die Blue Devils ein Wechselbad der Gefühle. Trotz einer großartigen kämpferischen Leistung schieden die personell arg geschwächten Weidener am Sonntag in der ersten Runde des DEB-Pokals aus.

“Natürlich sind wir enttäuscht. Das ist bitter, wenn man nach zwei Dritteln führt und dann noch verliert”, sagte Devils-Coach Josef Hefner, der aber den Sieg des West-Oberligisten als verdient bezeichnete. “Duisburg hat eine starke Mannschaft, besser als Frankfurt”, urteilte Hefner. Gegen die Hessen, die ebenfalls in der Oberliga West spielen, hatten die Blue Devils ihr erstes Vorbereitungsspiel nur knapp mit 2:3 verloren.

Die Oberpfälzer mussten am Sonntag auf sechs Stammkräfte verzichten. Besonders hart traf es dabei die Defensive, da mit Roman Göldner, Thomas Mittermeier (beide Muskelfaserriss), Christoph Schönberger und Johannes Schmid (beide beruflich verhindert) gleich vier Akteure fehlten. Zudem fielen mit Jakub Faschingbauer (Schulterprellung) und Marco Pronath (beruflich) zwei Stürmer aus. “Wir haben nur mit vier Verteidigern gespielt. Am Ende ging denen natürlich die Kraft aus”, erklärte der Weidener Trainer.

Vielleicht war die lange Anreise schuld, dass die Devils so kalt erwischt wurden. Nach 38 Sekunden ging Duisburg in Führung, nach gut drei Minuten stand es schon 2:0 – der Torschütze war beide Male Clarke Breitkreuz. “Wir haben den Beginn verschlafen. Nach einem unglücklichen Treffer und einem Tor in Unterzahl lagen wir schnell zurück”, bedauerte Hefner. Danach fingen sich die Gäste und kamen besser ins Spiel. Sechs Sekunden vor Drittelende markierte Marcel Waldowsky im Powerplay den Anschlusstreffer.

Im zweiten Drittel war Hefner mit der Leistung seiner Mannschaft sehr zufrieden. “Da haben wir gut gespielt und sind verdient in Führung gegangen.” Marcel Waldowsky, der mit David Musial und Dusan Andrasovský eine brandgefährliche Sturmreihe bildete, erzielte beide Treffer zum 3:2-Zwischenstand (30. und 36.).

Mit dieser Führung gingen die Blue Devils ins Schlussdrittel, doch der Druck der Duisburger, die mit zwölf Förderlizenzspielern angetreten waren, wurde jetzt immer größer. Auf der anderen Seite schwanden die Kräfte der Oberpfälzer von Minute zu Minute. Und die Überlegenheit der “Füchse” drückte sich dann auch in Toren aus. Daniel Schmölz (48.) glich aus, Joseph Lewis (52.) sorgte für die 4:3-Führung und Markus Schmidt (56./Überzahl) baute den Vorsprung auf 5:3 aus. Die Weidener gaben nicht auf und nahmen in der Schlussminute noch Goalie Daniel Huber vom Eis. Mit einem “empty net goal” machte Clarke Breitkreuz 31 Sekunden vor dem Ende endgültig alles klar.

Quelle: Der Neue Tag, Rudi Gebert

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