Fred Carroll übernimmt Traineramt in Weiden

Fred Carroll - Der neue Trainer der Blue Devils Weiden.Blue Devils einigen sich mit 51-jährigem Deutsch-Kanadier – Erfahrener Trainer „mit hoher fachlicher Kompetenz“ – Weiden „eine gute Adresse“

Weiden. Die Blue Devils Weiden haben Fred Carroll als neuen Trainer verpflichtet. Der 51-jährige Deutsch-Kanadier wechselt vom italienischen Zweitligisten SV Kaltern in die Oberpfalz. „Wir sind froh, dass wir mit Fred Carroll einen erfahrenen Trainer für unsere erste Mannschaft unter Vertrag nehmen konnten”, sagte Thomas Siller, der 1. Vorsitzende des 1. EV Weiden: „Fred Carroll genießt in der Branche einen sehr guten Ruf und verfügt über hohe fachliche Kompetenz“. Für Fred Carroll selbst sei die Entscheidung zum Oberligisten nach Weiden zu wechseln „ein Bauchgefühl“ gewesen: „Auf mein Gefühl habe und konnte ich mich schon immer verlassen. Weiden war immer eine gute Adresse”, so der neue Weidener Trainer.

In der Saison 2002/03 debütierte Carroll als Spielertrainer bei den Eislöwen Leipzig. Die prägendste Phase der Trainerkarriere des ehemaligen Stürmers (u.A. 345 Spiele in der 2. Bundesliga) begann mit der Saison 2007/2008, als der gebürtige Kanadier den Cheftrainerposten beim Oberligisten Rote Teufel Bad Nauheim übernahm. Was folgte, war eine fünfjährige Erfolgsgeschichte mit dem hessischen Traditionsklub. Von 2007 bis 2012 führte Carroll den EC Bad Nauheim einmal zur Vizemeisterschaft, einmal ins Halbfinale und zweimal ins Viertelfinale der Oberliga.

Fred Carroll. Bild: GebertIn der Folge arbeitete er bei der Weltmeisterschaft der 1. Division als Assistenztrainer der niederländischen Nationalmannschaft. In den vergangenen beiden Spielzeiten war der neue Trainer der Blue Devils in der A2-Serie in Italien tätig: 2012/2013 beim EV Bozen und in der abgelaufenen Spielzeit beim SV Kaltern.

Die Chemie habe sofort gestimmt, berichtet Vereinschef Thomas Siller über die Verhandlungen mit dem neuen Cheftrainer. Das Ziel des Vereins sei gewesen, einen Trainer zu verpflichten, der unbelastet an die Aufgabe herangehen kann und frischen Wind in die Kabine bringt. „Fred Carroll erfüllt dieses Profil. Sein hervorrageder Ruf hat unsere Entscheidung natürlich beeinflusst. Außerdem gefällt uns seine Philosophie“, so Siller. Diese beschreibt Carroll selbst folgendermaßen: „Geradliniges Eishockey, Zug zum Tor. Geradeaus und durch!“

Ganz oben stehe für den erfahrenen Trainer „die Kommunikation mit den Spielern. Ich fordere Trainings- und Spieldisziplin, aber ebenso darf auch der Spaß an diesem Sport nicht auf der Strecke bleiben“, so Carroll. „Teamgeist, Fitness und Verantwortung“ seien weitere Eckpfeiler seiner Arbeit mit der Mannschaft.

Einig sind sich Thomas Siller und Fred Carroll bei der Formulierung des Saisonziels: „Dafür ist es zu früh.“ Zunächst müsse die Mannschaft zusammengestellt werden. „Irgendwann Anfang, Mitte November, kann das Ziel dann spezifiziert werden“, meint Carroll. „Erfolgreicher zu agieren als vergangene Saison“, ist die vorsichtige Maßgabe von Siller.

Mit der Entscheidung auf der Trainerposition werde nun die Kaderplanung für die kommende Oberliga-Saison forciert, kündigt der Vereinschef an. Hier werde der neue Trainer natürlich die wichtigste Rolle spielen. Siller: “Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.”

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