EV-Nachwuchsspieler Simon Schwarz beim BEV-U14-Turnier "Bayerischer Löwe".

Erfolgreiches Eishockey-Brüder-Quartett

EV-Nachwuchsspieler Simon Schwarz beim BEV-U14-Turnier "Bayerischer Löwe".Freude herrschte im Hause Schwarz Ende März als der Eishockey Landestrainer Stefan Teufel anrief und mitteilte, dass die Söhne Felix und Simon in den Bayer. Landeskader berufen wurden.

Simon durfte, nachdem er bereits im Februar zum Ländervergleich in Schwenningen eingeladen war, am insgesamt 4tägigen Turnier Bayer. Löwe (U 14) in Landshut teilnehmen, wo man sich mit den Landesauswahlen aus Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und drei schweizerischen Landeauswahlen messen musste. Am Ende wurde man nur aufgrund eines schlechteren direkten Vergleiches punktegleich Turnierzweiter.

Ein sehr gutes Abschneiden, wenn man bedenkt, dass die Mannschaften aus NRW und BW überwiegend aus Spielern der Vereine aus Krefeld, Düsseldorf, Köln, Mannheim, Schwenningen usw. bestanden und in der Schweiz ebenfalls sehr hochklassiges Nachwuchseishockey gespielt und gefördert wird. Zum krönenden Abschluss der diesjährigen Saison nahm Simon als Kapitän der Knabenmannschaft am international sehr gut besetzten „Rumble on Ice“ in Weiden teil. Hier konnte er sich über die Wahl zum besten Verteidiger des Turniers freuen, nachdem er mit seinem Team einen nicht hoch genug einzuschätzenden 2. Platz erreichen konnte.

Felix Schwarz vom 1. EV Weiden beim DEB-Schülerländerpokal 2012 in Landshut.Sein um ein Jahr älterer Bruder Felix (U15) wurde fast zeitgleich zum 5tägigem Ländervergleichsturnier des Deutschen Eishockeybundes nach Landshut eingeladen. Dort konnte man sich mit Landesauswahlen anderer Bundesländer messen. Die „Bayern“ nahmen dort mit 2 Mannschaften teil und belegten die ersten beiden Tabellenplätze. Anzumerken ist hier, dass dieser Altersjahrgang fast ausschließlich nur mit Schülerbundesligaspielern besetzt ist und Felix und noch 3 andere Spieler, die einzigen waren, welche aus „unterklassigen Mannschaften“ stammten. Felix war bereits im Dezember einmal zum „Rookie-Camp“ des deutschen Eishockeybundes eingeladen, wo 60 Spieler des Jahrganges 1997 aus ganz Deutschland gesichtet wurden, um in der kommenden Saison eine U16 Nationalmannschaft zu bilden.

Aron, das Küken in der Familie nimmt seit Anfang der abgelaufenen Saison an den Sichtungsmaßnahmen des BEV teil und wurde auch zu mehreren Auswahlveranstaltungen des BEV eingeladen. Er will natürlich auch in die Fußstapfen seiner Brüder treten.

Der Älteste der vier Brüder Tristan, wagte in der Saison 2009/2010 den Sprung in die Schülerbundesliga zum Nachwuchsteam der Lausitzer Füchse in Weißwasser. Hier trug er gleich in seiner ersten Saison mit 79 Skorerpunkten maßgeblich zum Aufstieg in die höchste deutsche Schülerspielklasse bei. In der ersten Saison konnte die Spielklasse mit Mannschaften aus Berlin, Düsseldorf, Krefeld, Iserlohn und Köln gehalten werden, was auch das Saisonziel war.
Letzte Saison spielte er in der Jugendbundesligamannschaft (U18) und man konnte sich für die Endrunde der besten 4 Mannschaften Deutschlands qualifizieren. Gegner waren hier Bad Nauheim, Regensburg und Klostersee.

Und weil dies alles scheinbar nicht genug ist, hat die „eishockeyverrückte Familie Schwarz“ noch einen weiteren Gastspieler, Christoph Rogenz aus Weißwasser, bei sich aufgenommen, der in der Jugendmannschaft der Young Blue Devils Weiden spielt.
Der EV Weiden leistet nach Auskunft der Eltern Klaus und Birgit seit dem „Neuanfang“ seit 2 Jahren eine ganz hervorragende Nachwuchsarbeit, die seinesgleichen in Bayern, ja gar in Deutschland sucht. Nicht umsonst kommt ein Spieler aus Weißwasser, um hier ausgebildet zu werden, wenn er Bundesliga vor der Haustüre spielen könnte.

Außenstehende sagen immer, dass wir als Eltern „doch etwas an der Mütze haben müssten“, wenn wir den Eishockeysport unserer Kinder so intensiv unterstützen und mitbetreiben würden. Ja vielleicht, aber es ist unser Hobby und wir sehen es auch als eine gewisse Art der Prävention. Aber eines sei angemerkt – es soll vorerst Hobby bleiben und nicht zielgerichtet in Profikarrieren enden. Denn da liegen noch sehr, sehr viele Stolpersteine und Schranken dazwischen.

Geschrieben von Klaus Schwarz.

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