Bei noch vier verbleibenden Partien in der Meisterrunde und einem Abstand von fünf Punkten auf den letzten Playoff-Platz heißt es für die Blue Devils an diesem Wochenende noch einmal alles geben.

Mit dem Deggendorfer SC (Freitag, 20 Uhr im Eisstadion Deggendorf) und dem SC Riessersee (Sonntag, 18:30 in der Hans-Schröpf-Arena) haben die Weidener Jungs allerdings zwei schwere Brocken vor der Brust. Vor allem die Garmisch-Partenkirchener, die in den letzten sechs Partien keinen Zähler mehr abgeben haben, dürften mit stolzgeschwellter Brust in die Max-Reger-Stadt reisen. Doch dass die Blue Devils immer für eine Überraschung gut sein können, haben sie in dieser Saison bereits mehrfach bewiesen. Auch gegen die kommenden Gegner aus Deggendorf und Garmisch-Partenkirchen. Besonders die Statistik gegen den Deggendorfer SC sollte den Spielern und Fans Mut machen. Jedes Team konnte bisher zwei Partien in der regulären Spielzeit für sich entscheiden. Ein weiteres ging Mitte Dezember äußerst knapp nach Overtime verloren.
Wenngleich die Bilanz gegen die Garmischer vielleicht nicht ganz so rosig aussehen mag, so gelang es den Blue Devils in dieser Saison bereits einen 3-Punkte-Auswärtssieg mit nach Hause zu nehmen. Ein Kunststück, das sonst nur zwei weiteren Teams gegen die heimstarke Mannschaft des SC Riessersee gelang.

Deggendorfer vollzählig, aber mit dem Rücken zur Wand
Wie aus der Deggendorfer Presse zu entnehmen war, ist die Stimmung beim SC nach den letzten beiden verlorenen Partien ziemlich angespannt. Die hohen Ziele, welche sich die Verantwortlichen und das Team am Anfang der Saison gesteckt haben, scheinen langsam aber sicher in Gefahr zu geraten. Während die Deggendorfer in der Hauptrunde lange Zeit sogar Spitzenreiter waren, drohen sie nun auf Platz fünf abzurutschen und somit auch das wichtige Heimrecht für die Playoffs zu verlieren.
Personell soll Trainer Dave Allison auf den kompletten Kader und somit auch wieder auf seine beiden Top-Scorer Thomas Greilinger und Andrew Schembri zurückgreifen können. Einer Live-Übertragung der Partie kann wie gewohnt auf Sprade.TV beigewohnt werden.

Die Serientäter von der Zugspitze
Sechs Siege aus sechs Spielen, sowie eine maximale Punkteausbeute sorgten dafür, dass die Mannschaft von Trainer George Kink wieder an Platz vier dran ist und dem damit verbundenen Heimrecht für die anstehenden Playoffs.
Besonderes Augenmerk sollte allerdings dennoch auf den Garmischer Top-Scorer Eetu-Ville Arkiomaa gelegt werden, der mit insgesamt sechs Vorlagen und zwei Toren großen Anteil an der aktuellen Siegesserie hat.

Die Personalsituation bei den Blue Devils Weiden
Zum Saisonende häufen sich leider die Ausfälle bei den Blue Devils. Nachdem für Adam Poldruhak und Philipp Siller die Saison bereits vorzeitig zu Ende ist, wird nun auch Marco Pronath in dieser Spielzeit nicht mehr für die Blue Devils aufs Eis gehen können. Pronath zog sich im Heimspiel gegen Memmingen in der Overtime eine Sprunggelenksverletzung zu. Da Landshuts U20 zweimal antreten muss, werden auch die Förderlizenzspieler Daniel Schröpfer und Raul Jakob nicht zur Verfügung stehen.

Karten für das Heimspiel gegen den SC Riessersee sind wie immer im Vorverkauf unter http://www.bluedevilsweiden.de/tickets und an der Abendkasse erhältlich.

Statistik Oberliga Süd
Nach 14 Partien in der Meisterrunde der Oberliga Süd hat sich Tomas Rubes (9/17) den ersten Platz in der Top-Scorer-Tabelle erkämpft. Auf den Plätzen zwei und drei befinden sich Ty Morris (8/16) vom EC Peiting und Ian McDonald (7/17) von den Selber Wölfen.
Das beste Powerplay der Meisterrunde spielen noch immer die Blue Devils mit einer
Erfolgsquote von 34,2 %. Mit deutlichem Abstand folgt der ECDC Memmingen mit einer Quote von 26,4%.
In Unterzahl haben die Starbulls Rosenheim mit 85,7 % die Nase vorne. Dicht gefolgt von Peiting mit einer Penalty-Killing-Quote von 83,3 %.